Sonntag, 27. April 2014

Kolossal

Das musste natürlich sein: das Colosseum. Schon unglaublich, was hier vor ewigen Zeiten gebaut wurde. Es fällt wirklich schwer, sich vorzustellen, wie die klobigen Steinklötze aufeinander gestapelt, die riesigen Säulen behauen und am Stück transportiert wurden.







Und wenn man schon mal da ist, sollte man auch auf den Palatin Hügel und Kaiser Augustus' alter Hütte einen Besuch abstatten. Allerdings weniger beeindruckend. 
Ganz im Gegenteil zum Forum Romanum.



Am Abend haben wir auf Risiko gespielt: wir sind ohne Karten ins Auditorium Parco Della Musica. Und wurden mit Regen bestraft. Aber Karten gab's noch.
Aus der Luft sehen die 3 unterschiedlich großen Gebäude zwar aus, wie eine glückliche Familie von Küchenschaben, aber innen ist es sehr angenehm.




Gespielt werden sollte Beethovens 9. Allerdings etwas anders.
Nach einem kurzen Ausschnitt aus "Fidelio" gab es für eine gefühlte Ewigkeit eine moderne, italienische Oper zu hören - selbst für meine Ohren starker Tobak. Wie schon beim Wechsel von "Fidelio" ging es dann nahtlos in den 3. Satz aus Beethovens 9. über. Da weder Solisten noch Chor auf der Bühne waren glaubte ich nicht mehr an den 4. Satz. Aber die kamen dann einfach mitten während der Musik dazu. Ungewöhnlich.
Es gab auch noch einen VIP im Konzert: Italiens Präsident Giorgio Napolitano.










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