Irgendwas stoppte mich aber in Porta Westfalica. Die WetterApp ließ mehr Optimismus aufkommen und der Wetterbericht für die kommenden 2 Tage war auch positiv.
Die Weser sollte eine weitere, letzte Chance bekommen. Vorwärts immer...
Aber es war echt ungemütlich. Der Himmel sah nicht besser aus als vor dem beginnenden Dauerregen in Rinteln. Hatte alles angezogen, was ich dabei hatte.
Von Minden sah ich nicht viel - aber dass es hier (ähnlich wie in Magdeburg eine Brücke gibt ("Trogbrūcke"), in der das Wasser eines Kanals über einen Fluss transportiert wird) bemerkte ich schon.

In Petershagen hatte ich mich erstmalig verfahren. Die Ausschilderung des Weges ist hier schlechter. Zumindest anders
Das sollte jedenfalls kurz darauf in Schlüsselburg noch einmal passieren. Wer aber baut solche Schilder, die eigentlich in die entgegengesetzte Richtung zeigen? ==> ca. 5 Strafkilometer.

Auch sind die Wege nicht mehr ganz so gut ausgebaut. Oft sind es normale Landstraßen, landwirtschaftliche Holperpisten. Im Oberweser Bereich waren die Wege jedenfalls offensichtlich mit mehr Liebe (und Geld) hergerichtet.
Immerhin bin ich ohne Visum durch Rußland gefahren. Keine 5 min.

Aus dem geplanten Mittag in Stolzenau wurde nichts, war einfach nicht nett dort. Dafür gab's eine Mahlzeit in Nienburg, wo die Himmelfahrts Typen schon einiges intus hatten.
Überrascht war ich, dass ich mindestens ebenso viel Mädel/Frauengruppen mit Bollerwagen gesehen habe, wie männliche Truppen.

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