Donnerstag, 12. Mai 2016

Einmal noch Hann. Münden

Nach der Werra 2013 und der Weser 2014 war die Fulda nur eine Frage der Zeit. Und wieder ist Hann Münden der Zielort, an dem ich das Auto abstellte. Die um 5:30 begonnene Fahrt dorthin war mit weniger als 3 ½ h recht entspannt.



Weiter mit dem Zug ist da schon komplizierter. Umsteigen in Kassel und Fulda, jeweils mit 20 bis 50 Minuten Aufenthalt. Die Option, ab Fulda mit dem Bus zu fahren fällt aus, da mir dort niemand sagen kann, ob der Bus Fahrräder mitnimmt. Also weiter bis Gersfeld. Hier soll ein Bus fahren.
Wie ich dort aber feststelle, ist das ein "Rufbus", bei dem man sich vorher anmelden muss. Davon stand nichts im Reiseplaner.
Der Bus kommt also nicht. Statt entspannt von 950 m ü NN herunter zu radeln muss ich erst einmal von 450 m ü NN hochradeln. Wenn man sich dann noch verfährt wird es noch mehr. Schließlich komme ich dann auf der Wasserkuppe an und der strahlend blaue Himmel in Hann Münden ist einem wolkenverhangenen Himmel gewichen.



Kurzer Fotostop an der Fuldaquelle, an der ich letztes Jahr schon war und dann geht es die 450 m und mehr wieder runter. Teils auf Waldwegen, Schotterpisten oder Straße. Dank der Schotterpisten ist mein frisch geputztes Rad dann bald wieder dreckig. 


Die Vorhersage für diese Tage wurde eigentlich etwas besser in der letzten Woche. Regen ist aber dennoch ziemlich sicher.


Bis Fulda komme ich aber noch trocken. Nach einem Bier im Biergarten "Wiesenmühlw" direkt an der inzwischen ziemlich breiten Fulda mache ich mich auf zum Hotel "Nussknacker". 3 km entfernt - auch vom Stadtzentrum - und auch auf einem Berg. Also nix mehr mit Altstadt heute. Aber die halbe Ente hier war auch o.k. Das Hotel macht seinem Namen alle Ehre. Etwas kitschig.


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