Auf dem Weg dorthin lag die alte Hauptstadt Corte. Das Auto vorsorglich vor dem Stadtzentrum geparkt, machte die vermeintliche Hauptstraße eher keinen tollen Eindruck. Laut, schmutzig und die Häuser sahen auch ziemlich herunter gekommen aus. Gut, dass wir der Versuchung widerstanden, hier Mittag zu essen. Wenig weiter wurde es dann schon netter und das Essen im Restaurant „A casa di l'Orsu“ war o.k.
Richtig schön wurde es aber in der "Oberstadt", in der sich wie im Reiseführer beschrieben vor allem Künstler breit gemacht haben.
Von Corte aus schlängelt sich eine Straße ins Tal La Restonica. Der Reisführer empfahl, hier einen Badestopp im Fluss einzulegen. Die Idee hatten viele andere auch - in der knapp 6 km langen Straße parkten jede Menge Autos.
Am Ende soll diese Straße bis auf etwa 1300 m führen und zum Ausgangspunkt für Wanderungen zu zwei schönen Bergseen führen. Dafür reichte die Zeit leider nicht. Das Hotel Acqua Dolce war nicht ganz so leicht zu finden. Dem Navi folgend standen wir in einem kleinen Bergdorf, wo es weit und breit kein Hotel gab. Die genau zu dem Zeitpunkt eintreffende Nachricht vom Hotel belehrte uns dann auch, nicht dem Navi zu folgen, da der Zugang zum Hotel direkt vom Highway T40 abgeht.
Die Lage des Hotels war - abgesehen von der Nähe zur Autobahn - sehr idyllisch. Auch das Abendessen dort war lecker.
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