Samstag, 3. September 2016

Wieder ein Wochenende im Karwendel

Ein Training von Montag bis Mittwoch am Rande der Alpen. Fliegt man Montag früh ist der Sonntag im Eimer. Fliegt man am Sonntag Abend ist das Wochenende im Eimer.
Da ist es doch besser, gleich am Freitag zu fliegen und das Wochenende hier zu verbringen. So langsam habe ich das gelernt. Und die Firma spart dabei sogar noch fast 100€, denn der Flug am Freitag ist deutlich günstiger als der am Sonntag/Montag.
Die Zugfahrt nach Bad Hölz zog sich etwas hin und das Büro der Autovermietung befand sich im Gewerbegebiet - 20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof.
Das gebuchte Hotelzimmer war klein, aber ausreichend. Und am Samstag ging es dann auch gleich auf eine kleine Wanderung in der Nähe zum Achensee, Tirol. 



In Pertisau noch schnell etwas Wasser und ein paar Müsli-Snacks und dann ab in das erste, nördlichere der Karwendeltäler. Die etwa 500 Höhenmeter auf den Feilkopf kann man beinahe mit dem Rollstuhl zurück legen - fast komplett eine glatte Strecke. Nicht wenige Radler - definitiv auch 60+ - schafften es bis zum Feilkopf. Respekt, auch wenn teilweise ein E-Antrieb unterstützte.



Nur der Rückweg quer über eine steile Wiese war die falsche Wahl.
Aber der Blick auf den Achensee und das tolle Bergpanorama entschädigte ebenso wie die Einkehr in die Almhütte. Am Ende des ersten Tals - Gern Alm - starten weitere interessante Wanderungen



Am Ende des zweiten Tals, auf das man auch vom Feilkopf einen schönen Blick hatte, sollte eine Seilbahn sein. Die Zeit hätte noch gereicht für eine Fahrt, aber was man auf der Karte nicht sah war, dass sich dabei offensichtlich nur um einen Lastenaufzug handelte. Schade eigentlich. Noch ein paar Höhenmeter und dann zurück ins Hotel - leider mit Stau auf der B181.

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