Mittwoch, 19. April 2017

What a mess: Messina

Von Cefalù nach Catania wäre ein ganz schöner Ritt. So war die Idee, einfach noch eine Nacht in Messina zu verbringen. Aber natürlich mussten wir vorher noch den ca. 250m hohen Hausberg "La Rocco" direkt in Cefalù besteigen. Der Blick von dort auf die Stadt und das Gebirgsmassiv hatte sich auf jeden Fall gelohnt. Nebenbei gab es natürlich noch ein paar antike Ruinen zu sehen. 




Statt der langweiligen, zum großen Teil aus Tunneln bestehenden A20 nahmen wir auch die Küstenstraße und das hat sich auch grundsätzlich - bis zur Hälfte der Strecke - gelohnt. Denn es ging lange Zeit in schönen Kurven entlang größerer Felsen durch kleine Orte, so wie erhofft. Dann gingen die Orte aber ineinander über, es begann sich zu stauen, auch, weil der Zug einer Beerdigung unbedingt auf der Hauptstraße lang gehen musste und es wurde echt nervig. Die letzten 30km nahmen wir dann doch die A20.
Die Adresse des Hotels war bei HRS falsch angegeben, so dass die Suche nach dem Royal Palace eine knappe Stunde dauerte. Der Lack in dem Hotel war zwar schon ab, aber es war alles in Ordnung.
Die Lage unweit vom Hafen ließ eigentlich vermuten, dass es kein Problem sein sollte, ein Restaurant zu finden. War es aber. Die Gegend war alles andere als schön, es war schon 21 Uhr und das einzige, was zu finden war, war ein schmuckloses Bistro mit eben solch einem Angebot. Sicher hat Messina irgendetwas zu bieten - wir haben es nicht gefunden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen