Samstag, 3. Juni 2017

Elbjazz (auch) in der Elbphilharmonie

Im Gegensatz zum Flughafen BER ist die Elbphilharmonie nun letztes Jahr doch fertig geworden. Die Live-Übertragung der Eröffnung machte Lust, selbst mal ein Konzert dort zu besuchen. Die Ernüchterung kam schnell, denn sie war auf Monate ausverkauft. Um so mehr habe ich mich über ein Weihnachtsgeschenk mit Karten für ein Konzert im Rahmen des Elbjazz gefreut. Also Hotel an der Binnenalster gebucht und 2 Tage Hamburg.





Das Elbjazz Festival fand an - ich glaube - 6 Orten statt. Mit den Karten konnte man sich alles anschauen. Zwischen den Locations verkehrte ein ShuttleBus bzw. -Boot. 
Das Gebäude der Elbphilharmonie ist schon recht beeindruckend, aber auch nicht bombastisch. Die Akustik sehr gut, obwohl man das bei einer 4-köpfugen Jazzband nicht so einfach sagen kann. Dazu müsste man doch schon ein Orchester sehen/hören.
Allzu viel Beinfreiheit hat man aber (zumindest im Block D) nicht wirklich. Und wenn dass schon ein recht kurz Gewachsener sagt ...




Mit dem Shuttleboot ging es anschließend zur Hauptbühne. Dort gab es dann auch Stände mit Essen und Trinken - aber es dauerte eine Ewigkeit bis man dran war. Selten eine so schlechte Organisation gesehen.
Wir kamen gerade richtig zum Konzert einer jungen französischen Sängerin / Gitarristin, Nina Attal. Die gab auch ein gutes Bild ab, zumindest als der Videotechniker irgendwann mal statt der Totalen etwas nähere Bilder auf der Videoleinwand zeigte. Aber spätestens als sie sich bei einem Gitarrensolo verausgabte und er statt sie minutenlang den entspannt agierenden Rhythmusgutarristen zeigte hätte ich ihn gefeuert.
Zu später Stunde kam dann noch das Highlight: Gregory Porter & Band. Die erste halbe Stunde war es eher mäßig, aber dann wurde es doch noch richtig gut.

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