Mittwoch, 20. September 2017

Fados 2. Chance

Eigentlich wollte ich heute nach meiner ursprünglichen Planung auf die Azoren und muss damit mein Auto abgeben - und ein neues abholen. Der neue Anbieter - Interent - ist außerhalb des Flughafens und es dauert geschlagene 1,5 h bis ich an der Reihe bin. Immerhin hat die Dame am Schalter Humor. Nachdem ich ihr zackig „mein Voucher, mein Führerschein, mein Ausweis, meine Kreditkarte“ auf den Tisch lege entgegnet sie mir mir einem freundlichen Lächel und „Einen guten Tag, der Herr“. Und dann haben wir noch ein angeregtes Gespräch.
Ich bekomme einen Fiat Panda. Wie auf Sizilien. Eigentlich ok. Aber das Ding hat wieder kein Bluetooth und ich könnte die Designer bei Fiat lynchen: wer kommt auf die geniale Idee, die Schalter für die Fensterheber in die Mittelkonsole zu legen? Ich greife ständig in die Tür - wie schon auf Sizilien.
Einen Snack gibt es in Lissabons wohl bekanntem Café Brasileira, dann noch eine Rundfahrt mit der historischen und knackend vollen Straßenbahn 28.




Danach schlendere ich noch einmal über den zentralen Platz des Handels und schaue kurz im „Biermueseum“ vorbei. Ja, da auf dem Foto sind alles volle Biergläser. 


Für den Abend habe ich einen Platz im vom Hotel empfohlenen Fado Restaurant reserviert. Das Essen ist lecker und ich erkenne erneut: Fado ist nicht mein Ding. Keine Ahnung, ob das eventuell daran liegt, dass die vortragenden Damen so gar nicht meinem Typ entsprechen.

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