Freitag, 22. September 2017

Geht doch

Am Morgen sieht alles schon viel freundlicher aus. Der Ort ist aufgeteilt in Zugänge zu zwei Buchten. Frühstück gibt es in einer Bäckerei, denn das Zimmer bietet leider keines an. Ein kurzer Fußmarsch bringt mich zu einer Aussicht auf schöne Strände und eine Festung, deren Besichtigung ich dann doch ausfallen lasse. 



Dafür fahre ich noch an den südwestlichsten Punkt, São Vicente. Hier am Kap steht ein Denkmal für besagten Vicente, der 304 als Märtyrer starb und dessen Leichnahm hier angespült worden sein soll. Zum Dank wurden seine Knochen ein paar Hundert Jahre später aufgeteilt und teils auf lange Reise geschickt. Wenn er das vorher gewusst hätte ...
Es sind wieder Massen von Touristen hier. Nicht wenige entscheiden sich an einem Wagen mit der Aufschrift „letzte Bratwurst vor Amerika“ auf Nummer sicher zu gehen ...




Ich entscheide mich, dann doch auszuchecken und nehme das im Reiseführer beworbene Burgau ins Visier. Der kleine Ort mit begrenztem Zugang zum Meer ist sehr schön, der Schwertfisch lecker und das Wasser ziemlich kalt.





Habe jetzt ein Zimmer für 2 Nächte in Silves gebucht. Auf dem Weg liegen get noch Lagos, wo ich kurz stoppe. Die interessante Festung am Hafen hat - glücklicherweise schon geschlossen - so muss ich kein schlechtes Gewissen haben. In der kleinen Altstadt reihen sich Restaurants aneinander. Noch ein Kaffee und dann nach Silves.
Das Apartment liegt etwas außerhalb des Zentrums. Das Zimmer und Bad ist ok, aber die Aussenjalousien lassen sich nicht hochziehen und Frühstück gibt es erst ab 9 Uhr. Aber die Unterkunft hat noch ein Highlight ...
Zum Zentrum läuft man gut 25 Minuten. Im vom Reiseführer empfohlenen Restaurant gibt es mal wieder Sea Brass. Gar nicht so leicht auseinander zu nehmen im Halbdunkel des Restaurants.

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