Dienstag, 5. Dezember 2017

Noch einmal Kenting Nationalpark

Es waren noch einige Sehenswürdigkeiten offen und überall wurde abkassiert. Immer nur kleine Summen, aber immerhin. Zunächst bei dieser Hängebrücke, die an der Weggabelung zu einem vermeintlichen Wasserfall, der sich direkt in den Ozean ergießen sollte. Auch dort wollte man wieder Eintritt haben. Dafür stand dann auch ein kleiner offener Bus bereit, mit dem es die Küste entlang ging. Der Busfahrer redete ununterbrochen und die Passagiere zeigten immer wieder aufgeregt in irgendeine Richtung und ich versuchte dem zu folgen.





Gespannt suchte ich das Land und die Felsen nach Tieren ab der Größe einer Krabbe und das Wasser nach Wesen bis zur Größe eines Blauwals ab. Vergeblich. So vermutete ich, es ging um die Form der Felsen, denen man phantasiereich irgendeine Bedeutung angedichtet hatte. Und dann, kurz vor dem Umkehrpunkt hörte ich aus dem Kauderwelsch „Taiwan, Taiwan!“ heraus. Und tatsächlich: der Umriss des Felsens erinnert etwas an die Umrisse Taiwans. Ich lag also richtig. Nur einen Wasserfall gab es nicht. Dafür wieder mal einen Tempel - mit viel Kabeln drum herum.




Auf dem Weg lag auch Chuchuo - ein Gebiet, in dem sich aus dem Boden austretende Gase immer wieder selbst entzünden sollen. Sieht am Abend sicher nett aus. 


An der Küste wechseln sich Fischerdörfer mit recht schönen Stränden ab. Hier werden Unmengen von Touristenbussen hingekarrt. Die Leute steigen aus, machen ein paar Selfies, vertreten sich wenn’s hoch kommt noch etwas die Füße am Strand - direkt entspannen oder eventuell baden tut kaum jemand. Nicht anders ist es am Cape Maobi Tou. Auch hier Eintritt und viele Busse. 



Am Strand von Kenting gibt es dann noch eine kleine Besonderheit: wenige hundert Meter vom Strand entfernt und in Sichtweite befindet sich ein Kernkraftwerk. Na dann ... 

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