Gespannt suchte ich das Land und die Felsen nach Tieren ab der Größe einer Krabbe und das Wasser nach Wesen bis zur Größe eines Blauwals ab. Vergeblich. So vermutete ich, es ging um die Form der Felsen, denen man phantasiereich irgendeine Bedeutung angedichtet hatte. Und dann, kurz vor dem Umkehrpunkt hörte ich aus dem Kauderwelsch „Taiwan, Taiwan!“ heraus. Und tatsächlich: der Umriss des Felsens erinnert etwas an die Umrisse Taiwans. Ich lag also richtig. Nur einen Wasserfall gab es nicht. Dafür wieder mal einen Tempel - mit viel Kabeln drum herum.
Auf dem Weg lag auch Chuchuo - ein Gebiet, in dem sich aus dem Boden austretende Gase immer wieder selbst entzünden sollen. Sieht am Abend sicher nett aus.
An der Küste wechseln sich Fischerdörfer mit recht schönen Stränden ab. Hier werden Unmengen von Touristenbussen hingekarrt. Die Leute steigen aus, machen ein paar Selfies, vertreten sich wenn’s hoch kommt noch etwas die Füße am Strand - direkt entspannen oder eventuell baden tut kaum jemand. Nicht anders ist es am Cape Maobi Tou. Auch hier Eintritt und viele Busse.
Am Strand von Kenting gibt es dann noch eine kleine Besonderheit: wenige hundert Meter vom Strand entfernt und in Sichtweite befindet sich ein Kernkraftwerk. Na dann ...
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