Mittwoch, 25. Juli 2018

Zu alt zum Campen

Mein Zelt-Platz unter einem Baum ist zwar schattig, aber da finden sich auch viele Vögel ein. Das hat gleich zwei Konsequenzen: es ist sehr früh schon sehr laut und auf dem Zelt fanden sich schon am ersten Morgen deutliche Spuren der Obermieter wieder. Die Duschen sind keine Offenbarung und ich finde 19 Euro für eine Nacht und eine Person mit einem kleinen Zelt schon recht happig. Dafür gibt es einen kleinen Laden mit allen möglichen Dingen des täglichen Bedarfs und die beiden emsigen Verkäuferinnen, die die vorbestellten Brötchen sauber aufgereiht haben. Man kann auch belegte Brötchen und Kaffee bestellen und hat so ein gemütliches Frühstück vor dem Laden, wo es in der prallen Sonne selbst vor 9 Uhr schon heiß ist. Trotzdem: ein Zimmer mit eigenem Bad hat schon etwas.
Nach etwa 10 Anrufen in allen möglichen Hotels und Pensionen gebe ich auf und jetzt noch einmal abbauen und das Zelt in Thiessow neu aufbauen macht keinen Sinn. Ich entschließe mich, eine Nacht zu verlängern und gebe dem Typen später Bescheid. Ich radle zur Surfer Oase in Thiessow, dem anderen Zeltplatz und bekomme anschließend die hohen Weihen in dem ich mir den Kleinen Zicker erschließe. Schöne Ausblicke und auch gar nicht so viel Menschen.






Der Nachmittag wird faul am Strand gelegen. Das Wasser ist sehr warm und klar und ich lerne, dass der Zusammenbau einer Strandmuschel eine echte intellektuelle und körperliche Herausforderung ist.
Das Abendessen im Strandcafé in Thiessow ist echt lecker und lässt keine Wünsche offen. In Gager angekommen radle ich noch mal zum Hafen. Ja, auch hier sind die Sonnenuntergänge sehr schön anzusehen. 


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