Samstag, 17. August 2019

Jungfernfahrt

Seit ich mein eigenes Kajak habe und ab und zu auf Tour gehe, fragen mich Kollegen und Freunde immer wieder, ob sie nicht mitkommen könnten.
Prinzipiell klar, aber da war es dann wieder, das Problem mit dem Ausleihen eines Bootes: Planung, Verfügbarkeit, Wetter.
Deshalb gärte die Idee eines Zweisitzers schon eine Weile. Nach zwei Probefahrten in Tegel (mit einem Prijon Yukon K2) und Hangelsdorf (mit einem Prijon Piave) fiel die Wahl auf Letzteres. GFK, 4,70 lang und 25 kg. Und das wurde bestellt, in knall-rot. Für die Jungfernfahrt standen mehrere Touren zur Auswahl: Stechlinsee, Saale - oder Tiefenwerder.
Letzteres war mit Abstand am unkompliziertesten, auch wenn es eine Weile dauerte, bis wir einen Einsatzort gefunden hatten. Auf der Halbinsel zwischen Pichelsee und Stößensee war jedenfalls nix zu finden. Aber so lernt man die Gegend kennen. Es wurde die Alte Liebe - ein leckeres Restaurant, in dem ich schon häufig war und das ich ohne mein Einer- Kajak kaum kennengelernt hätte.
Die Runde ist immer wieder schön. Ich habe sie sicher schon 10 - 15 Mal gemacht. Es war dann etwas windig: gut, um einen Eindruck über das Fahrverhalten zubekommen. Und ja, es läuft entspannt. Kein Vergleich mit geborgten Booten und 3 kg schweren Paddeln.


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