Die Einreise war extrem schnell: keine 30 Minuten und wir waren durch Pass- und Zollkontrolle, hatten unser Gepäck und Geld getauscht. In Tegel brauche ich da manchmal die 3 fache Zeit - bei einem Flug von 1 Stunde ...
Das Geld zu tauschen, bzw. auch nur Euros mitzunehmen, war aber keine gute Idee, denn der Kurs ist grottenschlecht - das erfuhren wir dann ca. 30 Minuten später, nachdem schon eine mit einem Limit von 35 GB gefüllte und 25 A$ kostende SIM Karte im iPad hatten. Egal. Wir gaben die ersten 100 davon auch gleich wieder her, denn der Nahverkehr in Sydney ist nicht billig: für eine Tour vom Flughafen nach Nordsydney, der in der morgendlichen Rushhour ähnlich voll ist wie in Berlin, zahlt man schon mal 20 A$. Mit 2 großen Koffern und Rucksäcken macht man sich da gleich Freunde, auch wenn es im Zug so still war, dass man eine Nadel hätte fallen hören können. Na, fast. Das Hotel hatte das Zimmer schon sauber, so dass wir gleich einchecken und duschen konnten. Nach einem kurzen Nap ging es dann auch gleich in die City.
Nur etwa 10 Minuten vom Hotel ist man dann auch gleich an einem Punkt, von dem aus man einen tollen Ausblick auf Harbour Bridge und Oper hat. Hier in den Nähe habe ich vor fast genau 20 Jahren ein ähnliches Bild aufgenommen.


Dieses Mal wollte ich mir die ganze Gegend zu Fuß erschließen und nicht einfach so über die Brücke fahren. Vorbei am geschlossenen Luna Park geht es auf die andere Seite der Brücke - ein hier super gelegenes Hotel hatte wegen des fehlenden Einzelbads leider keinen Zuschlag bekommen - und dann über die Brücke von Nord Sydney in die Stadt mit schönen Ausblicken auf die Oper.

Aber statt dorthin ging es in die „Rocks“, dem Stadtteil mit den ältesten Häusern der Stadt, zum Mittagessen. Hatte ich auch schon mal. Das Essen war wie erwartet teuer. Ein 0,35 l Bier für 12 A$ kann einem das Bier schon verleiden. Als wir ankamen war noch schönes Wetter. Innerhalb von wenigen Minuten braute sich ein Regen zusammen und alle draußen Sitzenden mussten sich arrangieren.
Bei der ersten Inspektion des Gepäcks hatten wir festgestellt: der Netzadapter fehlte! Habe meinen mal verborgt, weiß aber nicht mehr an wen und dadurch fiel er beim Packen nicht auf. Muss wohl mehreren so gehen, denn in einem kleinen Laden fanden wir dieses Zubehör, mit dem kein Aussie etwas anfangen kann, für 12 Dollar.
Das war in der Nähe des Fernsehturms. Nur, den Weg nach oben zu finden war nicht einfach. Dafür wird man dann mit einem schönen Ausblick belohnt.


Durch den Hyde Park, vorbei an der sehr schönen St. Marys Cathedral ging es dann aber doch in Richtung Oper - auch um die Karten abzuholen.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen