Schon im Anflug sah man, das Tasmanien eine sehr grüne Insel ist. Auch hier ist man darauf bedacht, keine Keime, Krankheiten und Schädlinge einzuführen. Dafür gibt es abgerichtete Hunde, die die Passagiere und das Gepäck auf dem Laufband überprüfen - und durchaus fündig wurden. Und von den Ureinwohnern - wenn auch nur als witzige Skulptur- wird man auch gleich empfangen.


Mit dem Taxi ging es zum 4 km entfernten Vermieter. Uff. Mir war ja klar, dass ich bei einem Auto von 2003 nicht gerade ein perfektes Wohnmobil vorfinden würde, aber ich hatte ihm sofort einen Namen gegeben: das Wrack. Es machte keinen Sinn, alle Kratzer und Beulen aufzunehmen. Fotos müssen reichen. Der Innenraum. Oh Mann. Aber es muss sauber und gewaschen zurück gebracht werden. Nach einer kurzen Probefahrt und einem Anruf bei der Vermieterfirma war klar: Stornierungsgebühr 100%. Und das Geld war eh schon vor 4 Wochen abgebucht. Keine Verhandlungsmasse. Man riet uns, den Anbieter nach Alternativen zu fragen. Taten wir auch. Das 5 Jahre jüngere Modell - von 2008 - hatte zwar Automatik, aber noch 150 000 km mehr auf dem Tacho, insgesamt also ca. 640 000. Immerhin, ein Toyota.
Wir entschieden uns, erst mal zu einem ca. 50 km entfernten Caravanpark zu fahren. Der Stopp in Triabunna war dann - wie sich noch herausstellen würde, eine gute Wahl, auch wenn ich hier nicht zum Zahnarzt gehen möchte. Immerhin wurden wir im Restaurant satt. Wir bemühten uns, uns mit dem Wrack zu arrangieren und bauten den Innenraum für die Nacht um. Ich versuchte dann auch noch, Jetstar wegen des verzögerten Flugs zur Kasse zu bitten ...



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