Nachdem alles verstaut war hatten wir noch Zeit, mal an den Kingston Beach zu gehen, im Sand zu liegen und einen Cappuccino zu trinken - auf dem Rückweg mit dem Mt. Wellington vor Augen, auf dem wir tags zuvor waren.


Noch ein Tag, bis das Wrack besenrein und gewaschen abgegeben werden muss. Wir fahren nach Hobart, checken ins Customs Hotel ein und suchen uns erst mal eine Autowäsche. Durch die Waschstraße kommen wir mit dem Ding nicht. Handarbeit. Und das Teil muss erstmal verstanden werden. In Zeiten von Touchgeräten drückt man spontan auf Bilder - und dreht nicht am Zeiger. Aber irgendwann ist das Teil sauberer als bei der Abholung.

Es bleibt noch genügend Zeit, sich die zweitälteste australische Stadt anzusehen. Sie liegt an der Mündung des Derwent Rivers, den wir ein paar Tage zuvor im St. Claire Park gesehen haben. Wir folgen den ersten Stationen des Hop on Hop off Busses und stellen fest, dass unser Hotel wirklich im absoluten Zentrum der Stadt liegt. Nach dem Stadtrundgang gibts Abendessen in der Taverne 42 am Pier. Man sagte uns schon, dass im Hotel bis Mitternacht Live Musik spielen würde. Der einsame Gitarrist spielte zwar ganz ordentlich von van Morrison bis Wings, wurde aber von der Masse fast übertönt. Vor unserem Fenster parkten eine ganze Reihe Taxis. So gegen 2 Uhr war klar: hier steppt der Bär und wenn jemand müde war, stieg er hier mit ziemlicher Lautstärke ins Taxi. Das ging so bis 4 Uhr. Viel Schlaf war da nicht drin ...





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