Sonntag, 23. August 2020

So schnell kann‘s gehen...

Nur eine Woche später war ein Freund mit dem Rad auf dem Rückweg von Helgoland nach Berlin. Und da bietet sich Stölln ja quasi an für den Start eines gemeinsamen Radelns zurück nach Berlin. Mit dem Zug bis Friesack und dann ca. 16 km gegen den Wind nach Stölln. Ziemlich genau vor Lady Agnes haben wir uns dann auch getroffen und dieses Mal war das Museum nicht geschlossen - auch wenn es vorher so aus sah. Man konnte ins Flugzeug und sich den Corona-gekürzten Film der Landung anschauen - Respekt. Und man kann hier auch immer noch heiraten. ;-)





Und dieses Mal reicht die Zeit auch für eine Wanderung zum Lilienthal Denkmal. Sehr nett und bei Wind sollen die Seile Harfengeräusche machen...
Wir wollen nicht den gleichen Weg über Friesack zurück nehmen und Komoot sucht eine andere Strecke heraus. Anfänglich ist die auch sehr schön, aber irgendwann wechselt der glatte Asphalt in die typische, nervige Ost-Betonplatten-Variante. Nicht sehr angenehm und der Hintern beginnt zu schmerzen.
Nicht lange und wir überqueren den Großen Havelländischen Hauptkanal zum ersten Mal. Der entspringt nur unweit im Witzker See und wir treffen noch mehrmals auf ihn. So groß ist er eigentlich gar nicht, aber er führt direkt bis Brieselang/Zeestow - und wenn der Havelkanal nicht dazwischen käme, bis kurz hinter meine Wohnung.



In Kriele gibt es neben ein paar großen Radlern ganz frischen Kirsch-Streusel-Kuchen und dann sind es noch einmal knapp 20 km bis nach Ribbeck. Kurz vorher kommen wir an einem Feld vorbei, auf dem man schöne Blumen kaufen könnte. Die lassen wir aber stehen.
In Ribbeck ist die Gaststätte vor der Kirche mit dem Birnbaum leider wieder voll und wir landen erneut in der „Alten Schule“.
Unweit, am Schloss Ribbeck, gibt es gerade ein Jazz-Konzert mit Gitarre, Bass und Vibraphon.
Nach weiteren fast 30 km werden wir dann im Bella Vita mit einer leckeren Pizza belohnt ...
Es waren dann doch immerhin ca. 90 km. 



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