Während wir noch frühstücken brechen unsere Nachbarn schon auf. Und auch Autos und Busse fahren schon eine Weile bergauf. Wir überlegten, ob wir ein Berg- und Talfahrt Ticket brauchen, aber den Schrägaufzug wollten wir schon mitnehmen - nicht nur wegen der gesparten 430 Höhenmeter. Also doch die 2 x 28 € gelöhnt.
Dennoch wandern wir. Erst vom Alpenhaus Kesselfall zum Schrägaufzug - der so etwa 115 Personen fasst - und von dort aus weiter. Obwohl wir eigentlich die Pendelbusse hätten nehmen können.
Aber der Wanderweg führte sehr schön bis zur ersten Staumauer und entlang des Stausees „Wasserfallboden“. Durchaus etwas herausfordernd und mit Seilen zum Festhalten, aber auch durch Tunnel, in denen plötzlich große LKWs angebraust kommen.
Irgendwann kommen wir dann an der Fürthermoar Alm an, wo es dann den obligatorischen Radler und eine Suppe gibt.
Dort verpassen wir irgendwie den wirklichen Weg und laufen gut 2 km die Straße entlang - immer wieder ausgebremst von LKW und auf- und abwärts fahrenden Bussen.
Dennoch entschädigt jeder Blick und immer wieder tauchen fiepende Murmeltiere auf.
Angekommen auf der oberen Staumauer und noch etwas höher von einem knapp 100 m höherer gelegenen Aussichtspunkt aus - es werden etwas mehr als 700 Höhenmeter - hat man einen noch tolleren Blick auf den unteren (Wasserfallboden) und oberen Stausee (Mooserboden). Die kleinen Ausstellungen zum Bau dieses gigantischen Werkes sind sehr informativ.
Sowas würde man heute bestimmt mit KI machen. Digital und in VR, oder?
Zurück nehmen wir den Bus. Die Blasen sind auch wieder aufgescheuert. Wir wollen weiter westlich auf einem freien Parkplatz in Mühlbach übernachten. Vorher stoppen wir noch auf einen Kaffee und dann in Uttendorf an einem Badesee mit Dusche. Herrlich! Der Nymphensee in Brieselang ist zwar nicht schlecht, aber mit dem Panorama der Berge in Richtung Nord und Süd wie hier kann er einfach nicht mithalten.
Wir laufen noch ins „Piccolo“, direkt an einem Sportplatz, werden dort sehr nett empfangen und kommen genudelt wieder raus.




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen