Darauf dürfte zwar jeder anders reagieren, bei mir führte das jedenfalls zu erhöhter Müdigkeit. Nach einem kurzen Erscheinen an Deck zur üblichen Zeit, meldete ich mich vom morgendlichen Schwimmen ab und verzog mich wieder in die Koje.
Das Ziel für heute - die Westküste der Insel Silba - war eine ganze Ecke entfernt. Trotz erhöhter Fahrt und größeren Wellen, die meine Koje locker immer mal wieder einen Meter hoben und senkten, trieb es mich erst nach dem Sonnenhöchststand wieder an Deck. Nun ja, verpasst hatte ich abgesehen vom Schwimmen nicht viel, denn die anderen lagen ja auch nur an Deck rum. Das sollte sich erst am späten Nachmittag ändern.
Die angelaufene Bucht sah nicht anders aus als die der Insel Rab tags zuvor und die Tags zuvor und die …
Statt eine Bucht näher an der Zivilisation zu suchen - meines Erachtens bot sich die bei Bujsin an, denn von dort hätte man entspannt in den Ort Silba laufen können - nahmen wir eine gut 3 Kilometer nördlichere.
Zu der ansonsten schönen Badebucht führten selbst laut Komoot und Google Maps keine Wege, bzw. diese endeten nach ein paar hundert Metern im Nirwana. Der Kapitän und 3 unerschrockene Matrosen verifizierten das und ließen das Beiboot am Strand zurück. Das schreckte die 4 Mutigen aber nicht ab, und nur eine Stunde später kamen sie alle an den Beinen zerkratzt in der Bucht Bujsin an. Das war rund 40 min vor Sonnenuntergang und schnell wurde klar: der alternative Rückweg ist eine Sackgasse.
Die 2 vorhandenen Telefone näherten sich der 0% Ladung während der Kapitän - ohne Telefon - per Anhalter mit einem Schlauchboot entschwand und die 3 Matrosen an einem unwirtlichen Strand zurück ließ. Die Hoffnung, dass er schnell mit dem Beiboot zurück käme, erfüllte sich nicht. Dafür gab es Gründe: Einerseits setzte ihn das Schlauchboot eine Bucht früher ab als erwartet, andererseits war das Benzin in unserem Beiboot alle.
Es war schon ziemlich duster, als dann der rettende Katamaran irgendwann kam und und die 3 am Strand tanzenden und frierenden Eingeborenen an Bord nahm.
Tja, und letztendlich blieb das Boot dann auch in dieser Bucht und wir bezahlten 50 € dafür, dass wir an der Boje ankern durften. Das hätten wir einfacher haben können…
Das Ziel für heute - die Westküste der Insel Silba - war eine ganze Ecke entfernt. Trotz erhöhter Fahrt und größeren Wellen, die meine Koje locker immer mal wieder einen Meter hoben und senkten, trieb es mich erst nach dem Sonnenhöchststand wieder an Deck. Nun ja, verpasst hatte ich abgesehen vom Schwimmen nicht viel, denn die anderen lagen ja auch nur an Deck rum. Das sollte sich erst am späten Nachmittag ändern.
Die angelaufene Bucht sah nicht anders aus als die der Insel Rab tags zuvor und die Tags zuvor und die …
Statt eine Bucht näher an der Zivilisation zu suchen - meines Erachtens bot sich die bei Bujsin an, denn von dort hätte man entspannt in den Ort Silba laufen können - nahmen wir eine gut 3 Kilometer nördlichere.
Zu der ansonsten schönen Badebucht führten selbst laut Komoot und Google Maps keine Wege, bzw. diese endeten nach ein paar hundert Metern im Nirwana. Der Kapitän und 3 unerschrockene Matrosen verifizierten das und ließen das Beiboot am Strand zurück. Das schreckte die 4 Mutigen aber nicht ab, und nur eine Stunde später kamen sie alle an den Beinen zerkratzt in der Bucht Bujsin an. Das war rund 40 min vor Sonnenuntergang und schnell wurde klar: der alternative Rückweg ist eine Sackgasse.
Die 2 vorhandenen Telefone näherten sich der 0% Ladung während der Kapitän - ohne Telefon - per Anhalter mit einem Schlauchboot entschwand und die 3 Matrosen an einem unwirtlichen Strand zurück ließ. Die Hoffnung, dass er schnell mit dem Beiboot zurück käme, erfüllte sich nicht. Dafür gab es Gründe: Einerseits setzte ihn das Schlauchboot eine Bucht früher ab als erwartet, andererseits war das Benzin in unserem Beiboot alle.
Es war schon ziemlich duster, als dann der rettende Katamaran irgendwann kam und und die 3 am Strand tanzenden und frierenden Eingeborenen an Bord nahm.
Tja, und letztendlich blieb das Boot dann auch in dieser Bucht und wir bezahlten 50 € dafür, dass wir an der Boje ankern durften. Das hätten wir einfacher haben können…
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