Freitag, 4. Oktober 2024

Aufregender Abschluss

Nach dem obligatorischen Schwimmen mit anschließendem Frühstück geht es weiter Richtung Athen. Erst mal wieder mit Motor und wir können letztendlich alle einem letzten Baden an der Ostküste der Insel Aigina nicht widerstehen.
Dann frischt es auf und die Segel werden ein letztes Mal gesetzt. Einer unserer Jungmatrosen führt das Boot sicher und surft auf fast jeder Welle - und genießt das sichtlich. Je näher wir der Marina kommen, um so mehr Boote sehen wir neben, vor und hinter uns. Offensichtlich alle mit dem gleichen Ziel.
Der Wellengang ist ordentlich und es reihen sich zig Boote neben- und hintereinander - alle müssen wohl innerhalb der nächsten 2 Stunden die Boote abgeben.
Einige überholen oder schiessen unverschämt quer. Da helfen auch die Anweisungen der Hafenprofis in den Schlauchbooten nur bedingt. Einige fahren sehr nah heran - bei dem Wellengang nicht ungefährlich.
Im Hafen ist auch das Einparken nicht trivial und wir entgehen einem Kontakt mit einem der anderen Boote nur ganz knapp. Aber die Jungs von der Vermieterfirma helfen und machen einen tollen Job.
Zwei von uns lassen die anderen 5 allein, nehmen sich ein Taxi in einem Hotel. Ist zwar gute 4 Kilometer entfernt, aber das was nach Beschreibung und preislich akzeptabel erschien. War es auch. Aber sehr kleines Zimmer.
Der Weg zur ausgesuchten Tramstation war kein Problem und laut ChatGPT sollte es an der einen Ticketautomaten geben. Gab es nicht. Dann kam die Tram und wir trauten uns nicht, ohne Ticket einzusteigen, bekamen keines in der Umgebung und die Taxis ignorierten uns. Allen Mut zusammen genommen wollten wir schwarz fahren, es dauerte aber Ewigkeiten, bis die Bahn dann kam. Die anderen waren jedenfalls im verabredeten Restaurant schon mit de Vorspeise fertig.
Das Essen ist wieder lecker und nach einem emotionalen Abschied auf dem Boot fahren wir unspektakulär und an der Marina gelöstem Ticket heim.
Ende Segeln. 





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