Am frühen Morgen gibt es lauten Krach von einem der Industrieschiffe, die unweit vor Anker liegen und dann machen auch noch die Kirchenglocken regelmäßig Alarm. Hm.
Schon den Abend zuvor haben wir uns entschlossen, diesen Tag auf der Insel zu verbringen - und sie mit Scootern zu umrunden. Wir holen die Teile in der Stadt ab und sind wohl alle etwas neugierig, denn die meisten von uns sind schon eine ganze Weile nicht auf zwei Rädern gefahren.Die Dinger sind laut, langsam und schwer, aber Spass ist es allemal. Und vermutlich sind wir die Einzigen, die bei den Dingern einen Helm aufsetzen - seit Jahren. Die meisten hier rasen mit den Dingern und telefonieren dabei entspannt.
Halb um die Insel getourt, wollen wir eine Höhle erkunden. Na ja, wir laufen hin, sehen, dass die quasi unter der Wasseroberfläche liegt - und kehren zurück. Dabei fällt unserem Stammesältesten versehentlich der Schlüssel in den selbsschließenden Transportbehälter - und es gibt eine Strafrunde zurück zum Verleiher, um den Ersatzschlüssel zu holen.
Dann geht es weiter um die Insel und am Paradies Beach kehren wir noch mal auf einen griechischen Salat ein, bevor wir tanken und die 7 Scooter ohne neue Kratzer abgeben.
Wir legen ab und tuckern um die Nordspitze der Insel zu der vermeintlichen Bucht mit der Höhle - dank meiner Fehleinschätzung ist es aber eine Bucht davor. Aber da war der Anker schon drin und das Seil am Felsen vertaut.
Der Wind wird erst einmal stärker und nach dem Abendessen setzen die ersten beim UNO mangels befürchteter Seekrankheit aus. So schlimm wird es dann aber doch nicht und der Wind lässt auch wieder nach.


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