Donnerstag, 24. April 2025

3 Stunden Rotterdam sind genug ...

Der Parkplatz ist nur bis 10 Uhr kostenfrei, aber da schon vor 9 Uhr erste Arbeiter fleissig sind und etwas Lärm machen sitzen wir längst beim Frühstück. Danach erschleichen wir uns noch eine Dusche auf dem Zeltplatz nebenan und fahren Richtung Rotterdam. Die Stadt liegt auf dem Weg und da kann man ja mal anhalten. Die Straßen sind ziemlich voll, aber auf dem bei Park4Night gefundenen Parkplatz gegenüber der City können wir uns an die Straße stellen. Wir ziehen ein Ticket für 10 € - bei Parkbeginn, und nicht -ende, denn wir sind ja lernfähig - und haben gute 3 h Zeit. Die erste halbe Stunde vertrödeln wir schon mal auf der Insel, auf der wir parken, aber dann legen wir einen Schritt zu - wir sind dieses Mal zu Fuss, denn das Wetter sieht nicht wirklich gut aus.



Die Stadt hat eine ziemlich dicke Skyline: viele Neubauklötze, die sich wohl durch ihre unterschiedlichen Profile abheben sollen. Die Stadt wurde im Krieg ziemlich zerstört und modern wieder aufgebaut. So richtig Flair hat das nicht.
Wir gehen zunächst in die modernen Markthallen - eine vorwiegend geschäftige Fressmeile mit Spezialitäten verschiedenster Küchen. Ein Enten-Burger asiatischer Art im "The Duck Truck" war ok, aber ob 11 € wirklich gerechtfertigt sind, bezweifle ich.


Unweit davon entfernt planschen eine Handvoll Menschen in einem Wasserbecken. Beim Näherkommen bemerken wir, dass die alle ein Surfbrett haben und kurze Zeit später starten in diesem Becken größere Wellen - und die Typen das Surfen. Was es alles gibt.


Noch ein Blick auf die von ChatGPT erwähnte Laurenskerk und es geht weiter Richtung Wittestraat. Die Galerien lassen wir dort aber ebenso links liegen wie die coolen Cafés und den höchsten Turm, den Euromast, denn die Zeit läuft. Wir laufen über die Erasmusbrücke zurück und sind pünktlich beim Wohnmobil. 



Dann geht es auch direkt nach Amsterdam. Die Camping und selbst Parkplätze sind dort eher dünn gesät und wir suchen uns einen östlich der City - in Muiden. Das Wetter ist wirklich ungemütlich und naß, trotzdem laufe ich im Dunkeln noch durch den netten Ort und genehmige mir im Fort noch einen Tempranillo.

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