Da steht u.a. die Tour auf der Elbe von Schmilka bis Dresden. Die hatte ich zwar 2012 schon mal mit meinem damals neuen Einer gemacht, aber auch das Aufblasbare sollte es mal ausprobieren.
Die Idee ist: mit dem WoMo dort parken, wo man - wenn man in Schmilka einsetzt und dort mit dem Zug hinfährt - locker wieder ankommen kann.
Die Wahl fiel auf einen gebührenpflichtigen (14€/d) Parkplatz direkt and Elbe mit Bahnanschluss, der rund 22 km von Schmilka entfernt liegt. Wir kommen pünktlich an, es ist genug Platz, wir parken und ziehen ein Ticket. Und von dort starten wir gegen 16 Uhr gleich eine Radtour nach Schmilka - denn da wollen wir morgen mit dem Kajak einsetzen.
Der Weg bietet immer wieder tolle Ausblicke, so auf den Lielienstein und die Bastei auf der anderen Elbseite und auf die Festung Königstein auf der dieser, der westlichen.
Zwischendurch ist der Radweg gesperrt und wir müssen etwas umplanen.
Statt in Schmilka landen wir dann letztendlich schon in Tschechien. Damit haben wir also das Ziel - mal schauen, wo wir morgen einsetzen - etwas verfehlt.
Die Fähren - Brücken gibt es hier nur ganz wenige - fahren jedenfalls bei Bedarf und das bis 21:45 in Schönau und 23:00 in Wehlen. Nicht schlecht.
Wir nehmen also den Weg am Ostufer zurück und kommen schnell in Bad Schandau vorbei. Da hatte mal eine Kollegin ihr Domizil an der Elbe - und das finden wir auch, dachte ich.
Gleich danach gibt es ein Restaurant, dem wir nicht widerstehen können.
Gesättigt geht es weiter. Komoot empfiehlt einen Weg durch die Berge, der gar nicht so weit ist, aber eine ziemliche Steigung mit sich bringt und mitten im Wald zu verlaufen scheint.
Wir folgen dem Schild „Elbradweg“ und freuen uns über den super ausgeleuchteten Weg - es ist mittlerweile dunkel - radeln durch die Nacht und sehen dann irgendwann auch die leicht beleuchtete Festung Königstein auf der anderen Seite.
Bis es irgendwann nicht mehr geht. Der offizielle Weg ist offenbar geschlossen und etwas Neues ist nicht zu finden. Wir landen wirklich im Nirgendwo und müssen zurück.Es wird wirklich stressig, denn Alternativen werden nicht angeboten. Wir folgen einem Waldweg und landen nach 25 min im dunklen Wald wieder in der Zivilisation.
Nachdem wir in Hresko knapp 7 € für die Überfahrt lohnen durften, sind es diesmal nur 4€. Der Grund: wir haben die Falträder und die kurz zusammen gefaltet.
Die Nacht ist ruhig und eine warme Dusche möchten wir nicht mehr missen.
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