Der Weg ist meist echt cool, oft im Wald und somit Schatten. Nur manchmal ist die Ausschilderung etwas überraschend und in Plön verpassen wir den Weg an den Strand und fahren unnötig durch die Stadt, die auf einem Berg liegt. Also zurück am Wasser entlang. Nur gibt es dort kaum ein Restaurant, schon gar keines, das geöffnet hat. Wir kommen an der Kormoran-Insel vorbei. Die stehen den Menschen offensichtlich sehr nahe, denn sie kacken quasi in ihr Wohnzimmer und die Bäume sterben ab.
Selbst das Restaurant am Schloß hat heute Ruhetag. Dann, auf dem Weg zur Prinzeninsel kommen wir an einen Café vorbei, aber das Fischbrötchen und der Radler aus der Flasche waren keine Offenbarung.
Auch auf der weiteren westlichen Seite haben alle Restaurants Dienstags geschlossen oder gerade Ruhepause. Wir holen das Wohnmobil, mein Versuch im Plöner See zu baden bleibt ein solcher, denn genau am Campingplatz ist das Wasser ziemlich verdreckt. Also noch eine Dusche und dann weiter.
Nach dem Tag in der Natur geht es weiter nach Kiel. Letztes Jahr haben wir dort versucht, kurz auf einen Kaffee zu halten. Das wurde nix, denn die Kieler Woche erlaubte das nicht so einfach. Dieses Mal ist wieder Kieler Woche - wir sind aber vorbereitet. Dachte ich. Die eingepeilten WoMo Plätze sind für die Kieler Woche gesperrt oder voll. Wir finden nach einer halben Stunde aber eine Alternative und laufen dann so 2 km ins Zentrum. Da steppt der Bär. Überall. Auf mehreren Bühnen wird noch gespielt und die Buden sind voll. Wir landen bei Bobs Rockstage und da spielt gerade Lansdown eine US Heavy Metal Band. Noch nie von denen gehört. Meine Uhr beschwert sich, dass es zu laut ist und der Sound ist eher mäßig, aber die Musik ist gar nicht schlecht - definitiv besser als M.P.O.A letztes Jahr.
Ich setze mich noch mal ins Riesenrad, um einen Überblick zu bekommen und falle nach der Trüffel Pasta in eine Pizzaschale satt und müde ins Bett.




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