Starke menschliche Bedürfnisse zwingen uns zu einem kurzen Stopp in der städtischen Bibliothek und dann geht es in Richtung Aker Brygge - eine architektonisch ziemlich ausgereizte Gegend. Die Aida liegt vor der Tür, viele Skulpturen bedeuten sicher etwas und ein künstlicher Baum "The Oslo Tree" sieht nachts mit seinen 150 000 LEDs sicher toll aus, Macht am Tage aber nicht viel her und ich denke eher über die Nachhaltigkeit des verwendeten Materials nach.
Die nächsten Highlights sind das Nobel Friedenszentrum und das Rathaus, was durchaus ein Statement ist. Wir laufen weiter zur Festung Akershus, wo heute noch ein Teil des Verteidigungsministeriums von Norwegen residiert. Entsprechend beschränkt sind die Zugänge und das Museum lassen wir heute mal ausfallen.
Ein weiteres Highlight wäre das Munch-Museum, dass eben Kunst genau diese Malers beherbergt, den wir noch mal treffen werden.
Interessanter aber ist die Oper. Nein, sie ist nicht so cool wie die in Sydney, aber sie ist so angelegt, dass man ihr aufs Dach steigen kann. Und das machen viele, obwohl die Stufen auf den langen Flächen manchmal irritieren. Leider kommen wir nicht in den Saal, obwohl die Schilder etwas anderes. "rehersal" sagen.
Wir gehen weiter Richtung Innenstadt und finden an einem Brunnen ein finales Statement: Mann und Frau zusammen, und wo scheißt die Möwe hin? Genau.
Dem habe ich nichts entgegen zu setzen und wir fahren weiter ans Ende der Welt: Verden's Ende. Da gibt es einen Campingplatz, die sehr kleine Besitzerin (Philippinerin) weist uns ein und wir lassen den Tag entspannt ausklingen.






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