Keiner hat das Boot geklaut und so kann es am frühen Vormittag in Richtung Ostsee los gehen.
Eine ganze Reihe von Brücken und erstmalig sehe ich auch Wassersportler, die mir entgegen kommen.
Interessant wird das Umsetzen an einer stark befahrenen Straße in Rostock.
Nach der Herausforderung, keinen überraschten Radfahrer mit dem Kajak zu erschlagen, nicht von einem Auto aufgemischt zu werden und die - gefährlich in Schritthöhe montierten - Leitplanken auf der anderen Straßenseite unbeschadet zu überstehen, ist der Weg durch den Überseehafen in Richtung Warnemünde / Ostsee frei...
Aber erst einmal wird das Kajak an einem Gastlieger Platz angebunden und in einem Restaurant am Rostocker Hafen lecker Mittag gegessen.
Die Fahrt durch den Hafen/Überseehafen Rostock zieht sich ganz schön hin, aber irgendwann kommt Warnemünde mit der Neptunwerft und dem "Tee-Pott" und die grüne und rote Mole sagen mir: ich bin jetzt auf der Ostsee.
Und da wird es auch gleich trotz des ruhigen Wetters etwas wackelig, so dass ich dann doch gleich an der hohen Düne "einparke" - das erste Mal, dass mein Kajak mit Salzwasser in Berührung gekommen ist.
Leider hat die Batterie meines GPS Trackers kurz vor dem Ende aufgegeben. Aber etwas mehr als 50km waren es, die beiden Tage zusammen genommen.
Eine schöne, interessante Strecke.
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