Das Wetter für Sonntag sollte zumindest bis Mittag halten, also ging es um 9:30 los.
Bis zur Dammkarhütte - ca. 700 Höhenmeter - sollten es 3,5 h sein - ich schaffte es in 2h! Trotzdem fühlte ich mich schlecht. Eine Joggerin (bestimmt auch schon 40+) überholte mich auf ¾ des Weges zur Hütte, um mir noch vor Erreichen selbiger wieder entgegen zu kommen. Ein Vater und sein etwa 10 jähriger Sohn hatten da eher meine Geschwindigkeit. Nach einem Radler an der Hütte ging es weiter auf einen anstrengenden Geröllpfad zur Bergstation der Karwendelbahn.
Fast jeder Schritt nach vorn bedeutete eine halben zurück. Frustrierend und schweißtreibend.
Und auch hier überholte mich wieder - eine Frau. Immerhin deutlich jünger. Aber die Männer blieben mir treu.
Nach gut eineinhalb Stunden erreichte ich den Tunnel, der zur Bergstation führte und natürlich musste ich noch auf die westliche Karwendelspitze. Nach Verlassen des Panoramaweges führt der Weg dorthin steil hinauf und ist mit Stahlseilen gesichert. Ich erinnere mich noch, dass der Weg damals ziemlich vereist war.
Dieses Mal begann es zu nieseln, aber ich habe es noch trocken zur Bergstation geschafft. Nach den gut 1700 Höhenmetern hatte ich mir jedenfalls die Spaghetti Bolognese redlich verdient...

Super. Hätte ich Dir in Deinem Alter garnicht zugetraut. ;)
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