Mittwoch, 24. Mai 2017

Bis zum Ziel und noch viel weiter

Der Neckar schlängelt sich weiter durch den Odenwald. Zwischendurch verliere ich den Radweg aus dem Blick und muss auf der B37 fahren. Kurzer Halt in Eberbach - ist aber nicht so schön wie erwartet.




Bis Heidelberg gibt es keinen weiteren Stopp, obwohl die Gegend eigentlich sehr schön ist. Wie erwartet ist es hier extrem touristisch. Trotzdem, ich habe Hunger und es gibt Mittag mit direktem Blick auf die Heiliggeistkirche.



Die Strecke bin Mannheim ist eher unspektakulär. Bei Neckarhausen setze ich mit einer Fähre auf die andere Neckarseite über und dann ist man schon bald in der Großstadt. Zwar sind die Radwege ganz o.k., aber richtig schön ist es hier nicht mehr.



Ganz und gar ernüchternd ist dann Kilometer 365, wo der Neckar in den Rhein mündet.



Nun gut. Ich wende das Rad und fahre zum Bahnhof.
Es ist zwar ein Tag vor Himmelfahrt und entsprechend voll, aber ich bekomme doch noch einen Platz mit meinem Drahtesel. In der Hoffnung, dass Freunde noch einen Stellplatz für Ihr Wohnmobil in Obrigheim gefunden haben, hatte ich mein Ticket bis Mosbach gelöst. Gerade als der Zug losfährt kommt die Nachricht, dass es geklappt hat. Nun noch schnell eine Unterkunft buchen. Gasthof-Destille-Eisenbahn klingt gut und ist gerade noch fussläufig zum Stellplatz. Wir treffen uns an der Neckarbrücke - und versacken beim Griechen. Irgendwie finde ich trotzdem den Weg ins Hotel. Gut dass man sein Navi immer dabei hat ...

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