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Samstag, 16. September 2017

4 Hochzeiten und eine neue Erfahrung

Die nächste Unterkunft in Lissabon war schon gebucht. Auf den 240 km bis dort lagen noch 3 Stopps. In Batalha gibt es ein riesiges und beeindruckenderes Kloster. Vergleichbare Türme wie an der Ostseite hatte ich noch nicht gesehen. 




Während der Besichtigung wurde ich Zeuge zweier Hochzeiten. Trotz der großen Gesellschaften und der ergreifenden Musik war die Kathedrale nicht gesperrt.
Ähnlich in Alçobaca: auch hier gibt es ein Kloster - und während meines Rundgangs waren wiederum zwei Pärchen extrem mutig. Allerdings hat Portugal eine sehr geringe Scheidungsrate.




Den nächsten Stopp - Obidos - hatte ein amerikanisches Paar eigentlich empfohlen zu umfahren weil es zu touristisch sei. Ja, das stimmt. Aber nett war es allemal. Die eigentliche Stadt befindet sich innerhalb der riesigen Stadtmauern, die ein wenig an die große chinesische Mauer erinnern. Viel Kitsch, aber trotzdem nett im Inneren der Mauern. Portugiesischer Ingwerlikör aus kleinen Schokoladentassen ist hier die Spezialität.





Beim zielstrebigen Zurück-zum-Auto-Gehen ist mir etwas passiert, was mir noch nie passierte: ich habe mich verlaufen und das an der Hauptstraße geparkte Auto auch nach 40 Minuten nicht wieder gefunden.

Wie kann das sein? Es war, als ob jemand die Bühnenkullissen verschoben hat. Ich lief die Hauptstraße in beide Richtungen und war nach 200 m aus dem Ort quasi raus. Keine Spur vom Auto. Nachdem ich das 2 Mal wiederholte und auch noch die aufgenommenen Bilder nach den GPS Infos untersucht hatte, schaute ich mir die Karte und die gefahrene Route noch einmal an. Die Hauptstraße machte einen riesigen Bogen aus dem Ort raus und dann wieder hinein - und ich kam beim Abstirg eben doch nicht genau dort raus, wo ich los gelaufen war. Nachdem das klar war, ging es weiter Richtung Lissabon. Ankunft im Dunkeln und kaum Parkplätze. Das Hotel wieder mit Gemeinschaftsbad - immerhin ohne Anstehen ...

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