Erstes Ziel war die alte Festung, dessen ältesten Überreste aus der Zeit mehrere hundert Jahre vor Christus stammen. - Die Menschenmassen waren von heute. Unglaublich.
Interessantes Gimmick: die Camera Obscura. Wieder gutes Marketing. In die Spitze eines Turms wurden ein Spiegel und 2 Linsen eingebaut. Das Licht fällt dann direkt auf eine runde Projektionsfläche. Mit 2 Seilen und 2 Stäben lassen sich diese Dinge bewegen, feststellen und zaubern so ein 360 Grad Bild der Stadt mit Zoom, in Echtzeit und ganz analog/mechanisch auf die Projektionsfläche. Nette Idee.
Auf dem Weg nach unten noch eine Kleinigkeit zum Mittag und dann bin ich auch schon auf dem Praça do Comérçio direkt am Fluss, wo eine Kugel Eis 2,90€ kostet. Was solls....
Zurück mit der Metro. Das Prozedere kannte ich ja nun schon aus Porto und das Netz ist übersichtlich. Kurze Dusche im Hotel und dann Abendessen in der vom Reiseführer empfohlenen Cervejaria Trindade. Es geht gut bergauf und ich komme mächtig ins Schwitzen. Offensichtlich ist es eine auf Mönche zurückzuführende Brauerei, denn genau einer in diese Kleidung ist der Platzanweiser. Das Doradenfilet wie auch das dunkle und helle Bier vom Fass sind jedenfalls lecker.
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