Leider liegt das Hotel dann zwar schon noch im Nationalpark, aber zu sehen ist davon nicht viel - die Berge sind einige Kilometer weg, aber dafür ist der Strand in der Nähe und das Hotel ist ordentlich. Nachdem das sicher gestellt ist, fahre ich an den westlichsten Punkt Europas (hatte ich das nicht schon einmal woanders?): an den Cabo da Roca. Touristen werden hier im ca. 20 Minutenabstand mit Bussen vorgefahren. Die Blicke auf die schroffen Felsen sind schön, aber es ist unglaublich voll. Und jeder will natürlich ein Selfie mit sich und der Inschrift in der Säule machen. Anstrengend. Auf einem vielleicht 300 m weiter gelegenen Pfad am Leuchtturm trifft man dann aber doch schon kaum jemanden - so weit geht die Liebe der meisten Besucher dann glücklicherweise doch nicht.
Etwas höher im Gebirge kann ich dann meine neue Softshelljacke ausprobieren. Hier wird es schon etwas frisch und feucht und die Aussicht auf Cascais ist eher vernebelt. Immerhin ist auch hier fast niemand. Der ganze Park scheint von den Wanderwegen aber wie mit einem Netz überzogen.
Da ich schon zum Mittag Tintenfisch hatte, mache ich den Fehler im Restaurant des Hotels ein Steak zu bestellen - während die beiden Damen am Nachbartisch Ihre Seafood Platte für 2 was vollständig zurück geben. Was für ein Jammer ...
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