Montag, 25. September 2017

Ab nach Hause

Sachen gepackt und gleich nach dem Frühstück gehts los. Um nicht Wochen später eine hohe Rechnung zu bekommen ringe ich mich durch, meinen Strafzettel bezahlen zu gehen. Ich suche im Internet nach einem Emel Büro, parke etwa 300 m entfernt und werfe sogar Geld in den Automaten. Allerdings stimmt die Info im Internet nicht mehr und ich muss weitere 1,5 km laufen, denn in den Stau will ich mich auch nicht stellen. Etwas verschwitzt komme ich an - und darf eine Nummer ziehen. 10 Leute vor mir. Es ist 9:30 und mein Flug geht 12:30, der Flugplatz gut 8 km entfernt, ich muss noch tanken, das Auto abgeben und einchecken - das wird knapp. Ich setze mein freundlichstes Gesicht auf und frage sehr devot eine der Sachbearbeiterin, ob ich mich vordrängeln und mein Ticket bezahlen darf, da mein Flug sonst ohne mich abhebt. Und dann habe ich das Gefühl in Deutschland zu sein, denn da führt kein Weg hin.
Also unverrichteter Dinge zurück zum Auto und dann zur Autovermietung. Auch die können mir nicht weiterhelfen und meinten, man könne das über die Emel Webseite klären. Das versuche ich dann am Gate im Flughafen. Leider lässt sich die Webseite nicht von Portugiesisch auf eine andere Sprache umstellen.
Der bunte Flieger der Brussels Airlines - die hießen mal SABENA und erinnern mich an meine Zeit in Belgien - bringt mich sicher nach Hause. Und zurück im Büro hilft mir dann mein brasilianischer Kollege und ich komme letztendlich mit 30€ davon ...




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