Den 2. Stopp plane ich als Mittag im Nationalpark Parque Natural da Serra Arrábida eine gute Autostunde südlich von Lissabon und nahe Setubal. Die Gegend hier ist sehr schön grün mit tollen Meeresbuchten. Das wissen die Lissaboner wohl auch und es ist Sonntag. Zu den wenigen Restaurants in diesen Buchten kommt man erst gar nicht, denn die Parkplätze sind alle gnadenlos überfüllt. Ich entscheide mich die Stichstraße zum Praia do Portinho da Arràbida und damit fast die letzte Gelegenheit zu nehmen. Auch hier ist es voll, aber ich habe Mut und fahre die ampelgesteuerte, einspurige Strecke bis zum Strand und finde auch einen Parkplatz. Es gibt noch einmal den Tintenfisch nach Lagheiro Art und ich lege mich noch etwas in die Sonne.
Sorgenvoll beobachte ich dann, wie es sich auf der vielleicht 200 m langen einspurigen Strecke mit engen Kurven staut, weil viele Autofahrer nicht oder zu sehr auf die Ampeln schauen, statt zu warten, bis wirklich alle Autos aus der Gegenrichtung durch sind. Ich warte, bis sich das Ganze vermeintlich beruhigt, doch etwas später stehe ich selbst in einem neuen Stau und es gibt ziemliches Gezeter. Glücklicherweise ist mein Auto klein und ich komme mit eingeklappten Spiegel gerade so an den mir entgegenkommenden Autos vorbei. Keine Ahnung wie die hinter mir es in ihrem großen Wagen geschafft haben.
Eine gute Stunde später habe ich den Sonntag-Rückreise-Stau hinter mir und lande - nun schon zum 3. Mal - in dem Hotel in Lissabon.
Erst wollte ich diesen Abend eigentlich in Belém, im Westen von Lissabon, verbringen aber mit dem Auto hatte ich keine Lust und mit der Bahn war es mir zu aufwendig. So landete ich dann wieder in einem Restaurant im Touristenviertel.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen