Freitag, 22. Dezember 2017

Kein La Palma Aufenthalt ohne Roque

Im Wohnzimmer hängt ein ausgedrucktes Panorama an der Wand, das ich Ende November 2011 auf dem Weg nach El Pinar aufnahm. Ganz so schön war der Blick heute wegen der Wolken zwar nicht, aber auch nicht schlecht.



Komoot hatte noch eine Idee: die Piratenbucht oder Poris de Candelaria. Von Tijarafe führt eine schmale Strasse ziemlich steil abwärts um ca. 100 m über den Meeresspiegel auf einer grösseren Parkfläche zu enden. Ein ebenfalls schmaler Wanderweg windet sich dann bis ganz nach unten und nach der letzten Kurve ist man dann in der von oben nicht sichtbaren Bucht. Früher haben sich hier offensichtlich Piraten versteckt und im Schutz der Bucht Waren ausgetauscht. Heute sind eine ganze Reihe von Häusern an die Wände der Bucht gebaut worden und dienen, wie wir später erfuhren, Bewohnern aus der Gegend als Wochenendhäuser. Auch soll ein nicht unerheblicher Teil der Häuser in Felsenhöhlen und von außen nicht sichtbar sein.



Ganz auf den Blick vom Roque de los Muchachos konnte ich doch nicht verzichten - es ist einfach zu beeindruckend. Ich hatte auch das Gefühl, dass weitere Teleskope hinzugekommen sind und eine Großbaustelle erweckte den Eindruck, dass hier ein Besucherzentrum entstehen könnte. Kann ich gar nicht glauben. 




Bei der Gelegenheit kann man dann ja auch noch die Nordroute über Santa Cruz vervollständigen. Abendessen gibt es in der Pizzeria „La Scala“. Obwohl die Garnelen mit Spaghetti lecker waren passt es irgendwie nicht so richtig. 

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