Dann ging es auf die offene See und der Kapitän gab sich alle Mühe, Wale oder Delphine zu erspähen. Eine gute Stunde stand er auf dem höchsten Punkt des Schiffes und bediente das Steuer mit seinen Füßen. Erst nachdem die eigentliche Zeit schon um war gab es dann doch noch eine ganze Menge Pilotwale zu sehen. 35 € für 3 Stunden mit Snacks und Drinks war durchaus fair.
Das Highlight des Urlaubs folgte gleich darauf: ich hatte mich tags zuvor zu meinem ersten Tandem-Gleitschirm-Flug angemeldet. Nachdem ich die vielen Flieger täglich - und das schon über Jahre - habe abends landen sehen, konnte ich nicht mehr widerstehen.
Mit dem Allrad ging es Schleichwege hoch bis zum Startpunkt in ca. 1000 m Höhe. Phillip, ein netter Typ aus Tirol mit Rastalocken und vermutlich in den Mittzwanzigern verschnürte mich und meinen Sitz direkt vor sich, dann liefen wir los und schon war der Wind unter dem Schirm. Das andere Duo folgte uns kurz darauf. Nachdem wir erst an Höhe verloren schraubten wir uns auf ca. 1400 m hoch. Da hätte ich schon fast Handschuhe gebraucht, denn es würde echt frisch. Ein geiles Gefühl ohne irgendeinen Lärm dahin zu gleiten. Selbst in einem Segelflieger ist es im Vergleich extrem laut. Hier kann man sich ohne zu schreien entspannt unterhalten und dank guter Thermik dauerte der Flug auch statt der versprochenen 20 Minuten fast eine Stunde. Über dem Wasser fragte er mich dann (nunmehr zum zweiten Mal), ob ich Achterbahn mag. Da ich das natürlich bejahte ging es richtig los und wir schwenkten für eine Minute immer mal wieder in die Horizontale und darüber hinaus. Echt geil!!!

Die wohlverdiente Fischplatte für 3 Personen im El Rincon war trotzdem zu viel...
Die Rückreise zog sich wegen des erneuten Aufenthalts in Madrid wieder ziemlich lange hin. Immerhin war der Tag dank Abflugzeit um 14 Uhr entspannt und der erste Flieger war auch recht leer - der nach Berlin dagegen nicht. Sind halt doch mehr Leute am Heiligabend unterwegs, als man denkt ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen