Und seitdem hatte ich einen kurzen Kajaktrip auf diesem Fluss mit anschließendem Quer-über-den Bodden auf dem Schirm.
Jetzt, Ende April ist es irgendwie noch etwas frisch und statt das Boot aufs Dach zu schnallen verstaue ich lieber das Rad und beschließe, mir mal genau anzuschauen, von wo es sich zu kajaken lohnt und wo man am besten einsetzt. Anschließend geht es dann noch weiter für 2 Tage nach Rügen - hier treffen sich 3 ½ Pärchen aus Pariser Zeiten, wie wir das seit einigen Jahren an den unterschiedlichsten Orten tun.
Die erste Idee ist Löbnitz und hier sieht der Fluss auch breit genug aus.
Hier in Schuenhagen bei Velgast liegen schon einige Bäume quer und da macht es dann keinen Sinn mehr.
Ich radle dennoch weiter bis zur Quelle: dem Großen Borgwallsee bei Stralsund. Hier ist die Quelle der Barthe eigentlich nur ein kleiner geregelter Abfluss des Sees. Stellenweise hat Komoot da echt eine üble Strecke herausgesucht. Ich liebe diese alten ostdeutschen Straßen aus Betonplatten, die bei Auto wie Rad diesen speziellen Rhythmus erzeugen. Die Steigerung sind die mit Trapezform. Da rutscht man dann gern mal mit dem Rad hinein. Super.
Auf dem Rückweg verfahre ich mich etwas zwischen Langendorf und Lüssow und mein Akku geht auch zur Neige. Ich gehe kein Risiko mehr ein und fahre direkt auf einem tollen Radweg, für den eine locker 4-5 km lange Schneise in den Wald geschlagen wurde, parallel zur B194. Es werden immerhin 36 km.
Dann finde ich noch eine sichere Einsatzstelle bei Divitz. Hier ist die Barte breit genug und dank einer abgerissenen Brücke wäre ein Einsetzen auch kein Problem.
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