Samstag, 28. Juli 2018

Spontan umgeplant

Beim Auschecken verrechnet sich der Chef vom Campingplatz zu seinen Gunsten, mein Fehler, hätte die Rechnung gleich prüfen sollen. Und dann noch das: da ich eine Powerbank vergessen hatte lud ich Handy und Uhr die letzten Nächte im Auto auf, musste es also „eingeschaltet“ haben. Dummerweise vergaß ich, das Licht im Kofferraum auszuschalten und da ich das Auto 3 Tage nicht bewegt hatte, wollte es nicht starten. Erst der Dritte den ich fragte - ein junger Familienvater - konnte mir Starthilfe geben, aber auch nur, weil ich das Starterkabel glücklicherweise noch im Auto hatte - eher ungewöhnlich im Sommer.
Nach einem letzten Bad - dieses Mal am Südperd - breche ich auf. Kurz vor Lobbe sehe ich noch ein Paar, das vom Strand kommt und mit der Strandmuschel offensichtlich ebenfalls Probleme hatte: Sie sind nur bis zum Schritt 1von 4 gekommen ...
Statt wie geplant gleich in Richtung Ribnitz zu fahren, plane ich kurzfristig um, denn ich hatte eine Einladung zum Grillen im Yachthafen in Greifswald von einer ehemaligen Kommilitonin erhalten. Die Einladung, auf dem Boot zu übernachten, lehnte ich nach 3 Tagen Camping aber ab und buchte ein Zimmer im Hotel Adler. Und ja, ein eigenes Bad ist schön.




Der Grillabend mit einigen netten Leuten war völlig entspannt, zumal mit der längsten Mondfinsternis des Jahrhunderts. Der Mond war sehr schön über dem Ryck zu sehen - aber mit dem Handy nicht wirklich fotografierbar.
Auf dem Weg vom Yachthafen zum Hotel passierte ich das Zentrum, wo sicher einige hundert Jugendliche am Fluss saßen - und genehmigte mir auch noch ein Bier.
Nach dem Frühstück umrundete ich den Ryck noch einmal mit dem Rad, sah die Segelboote in großer Anzahl den Ryck abwärts fahren und machte nach kurzen Stopps in Stralsund und Ribnitz auf in Richtung Heimat.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen