Montag, 13. August 2018

Jenseits von Afrika ...

... war ich schon lange genug. Nach mehr als 7 Jahren wird es mal wieder Zeit. Eigentlich sollte es die heilige Dreifaltigkeit einer Reise werden:
  • ein Ego-Trip mit kräftezehrender Wanderung auf den Kilimandscharo
  • aufregende Safari 
  • Relaxen auf Sansibar
Nachdem mir mein Orthopäde - der es letztes Jahr selbst auf den Gipfel schaffte und zugab, hinter das Gipfelschild gekotzt zu haben - mir klar machte, dass ich das mit meinem Fersensporn vergessen könne und ich das nach der Wanderung auf den Pico ja leider bestätigen musste, hat diese Reise nun nur 2 Teile. Aber 66 % sind ja auch ok. Ich war mal wieder spät dran, meine erste Gruppenreise zu buchen. Nachdem mir die telefonisch gebuchte Reise zunächst bestätigt wurde, kam tags drauf ein Rückzug. Keine Flüge mehr. Wir fanden dann aber doch noch eine Lösung: ich nehme nach Sansibar einen anderen Inlandsflug als die Gruppe und fliege auch einen Tag später heim. Das machte die ohnehin teure Reise mit Einzelzimmer-Zuschlag und jetzt auch noch besonderen Flügen und extra Tag zu meinem bisher teuersten Urlaub. Was soll‘s....Die Anfahrt mit ICE nach Frankfurt lief absolut entspannt. Check-In dauerte nicht lange - ich entdeckte vermutlich auch schon die ersten 4 von 8 Mitgliedern meiner Gruppe - und ich hatte noch Zeit etwas zu essen, bevor ich in den Flieger nach Addis Abeba stieg ...




Der Flieger schien wirklich bis auf den letzten Platz ausgebucht. Und ziemlich eng war es - wie heute fast überall. Nach Bladerunner 2049 im Original und einem Wein hoffte ich etwas Schlaf zu finden. Ein kuscheliges Nackenkissen und Augenbinde sollte das unterstützen. Aber der Kopf fiel immer wieder nach vorn und noch dazu schwitzte ich von dem Kissen. Ohne wars ebenso schlecht und ich habe so gut wie nicht geschlafen. Entsprechend müde kam ich am schon vor 6 Uhr morgens sehr quirligen Flughafen Addis Abbeba an. Hier gibt es eine ganze Menge Liegen, die angesichts der gut 4 Stunden Aufenthalt genau das Richtige wären. Nur leider sind alle besetzt. 


2 Kommentare:

  1. Ab 4500 m hättest du von deinem Fersensporn eh nichts mehr gemerkt. Das hat dir dein Orthopäde nicht verraten.
    Ansonsten fühlen wir uns nach 2012 zurück versetzt. Außer, dass wir noch 2 Liegen am Flughafen bekommen haben. Sind übrigens sehr bequem! ;-)

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  2. Wir fühlen uns 10 Tage zurück versetzt. Guten Weiterflug!

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