Sonntag, 1. Juli 2018

Tag der Entscheidung

Das Frühstück war gut und so konnte ich den ersten Hügel bei Paska in Angriff nehmen. Da es auf glatter Straße und mit akzeptabler Steigung von unter 10 % bergauf ging war es gar nicht so schlimm wie befürchtet. Und das Schöne ist: wenn man sich 20 Minuten und länger einen Berg herauf quält macht das Abwärtsfahren anschließend umso mehr Spaß.



Nach der Fähre bei Altenbeuthen kommt dann wirklich die lange Fahrt aufwärts bis Drognitz und danach das entspannte Laufen-Lassen bis zur Talsperre Hohenwarte.
Nach dieser Talsperre fließt die Saale gemütlich und schmal bis nach Saalfeld.





Kurz vor Saalfeld schickt der offizielle Radweg einen aber noch einmal auf einer Schotterpiste steil nach oben. Mich den Weg hoch quälend hält ein entgegenkommendes Auto und der Mann lobt mich für meinen sportlichen Antritt, gibt mir aber den Rat, umzukehren, denn der Weg werde noch viel ekliger und es lohnt sich nicht. Ich nehme den Rat dankend an und stoße dann erst kurz vor Saalfeld wieder auf den „richtigen“ Radweg. 2004 war ich hier einmal in den Feengrotten.
Wenig später kommt Schwarza, das mit elend langen Rohren auf sich aufmerksam macht. Der nächste Abschnitt bis Jena ist dann eher unspektakulär. Das erste, was man von Jena aus südlicher Richtung wahrnimmt ist die riesige Plattenbausiedlung Lobeda, quasi Jenas Marzahn. Nun ja.



Beim Buchen der Unterkunft am Mittag habe ich mal wieder nicht genau hingeschaut: der urig ausschauende Braugasthof liegt nämlich wieder einmal etwas abseits des Zentrums - und man muss ca. 2km den Berg hinauf fahren. Ich hätte einfach ein Zimmer in dem Scala Tower buchen sollen. Dafür sind Bier und Essen im Braugasthof ziemlich gut.


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