Montag, 26. November 2018

Auf den Teide, fast...

Eigentlich war der Plan für heute: ab in den Teide Nationalpark und dann mal sehen. Vielleicht nach Santa Cruz, vielleicht auch nicht.
Schon der erste kleine Halt am „Zapato de la Reina“ brauchte eine ganze Weile. Nachdem wir schon über den Wolken waren konnte man den 3717 m hohen Teide - wie jeder mit guter Allgemeinbildung weiß höchsten Berg Spaniens - meist gut sehen. Und was man selbst aus einer weiten Entfernung auch sah: da gehen Gondeln rauf und runter!
Weiter ging es zum „Roques de Garcia / Mirador Llano de Ucanca“ an den ich mich noch erinnerte. Die Felsformationen sind hier ebenso spektakulär wie die Massen an Touristen. Aber zu Recht.







Jetzt aber wollten wir es wissen. In der Ferne sah man die Talstation der Teide Seilbahn. In weniger als 20 Minuten waren wir da, fanden einen Parkplatz und buchten Tickets. Die Schlange war kürzer als erwartet und es ging schnell voran.
Oben war es dann wirklich firisch und die Dame am Eingang des Weges zum Gipfel ließ sich trotz Zahnspangen nicht beeindrucken: ohne Permit durfte man nicht hoch. Dann war auch noch der Weg, den ich vor 9 Jahren ging geschlossen, aber immerhin konnte ich zum Aussichtspunkt auf den Pico Viejo wandern. Keine 20 Minuten. In der Zwischenzeit waren die hilflosen Damen aber fast erfroren, während ich kurzärmelig wanderte.





Also Zeit, zurück zu fahren. Es gab einen unerwarteten Stopp: genau in dieser Gegend, genau an diesem Tag wurden Szenen für Rambo V gedreht. Silvester haben wir zwar nicht gesehen, aber einige von der Filmcrew sprangen an / auf den blockierten Straßen herum. Da ich nicht gern den gleichen Weg zurück fahre, bogen wir in Richtung Vilaflor ab - der Weg zog sich aber lange hin. Irgendwann schauten man nicht mehr von oben auf die weißen Wolken sondern kämpfte uns durch den Nebel, um dann von unten die dunken Wolken hängen zu sehen. Aber es gab keinen Regen.
Pepe machte dann noch ein leckeres Abendessen. 

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