Neuglobsow ist sicher etwas touristisch angehaucht, aber es ist noch angenehm und für einen Samstag ist eigentlich wenig los. Das etwas verspätete Mittag im schon häufiger besuchten Luisenhof ist – trotz neuer Bewirtschaftung – sehr lecker. Gebratene Maränen bzw. Forelle aus dem See.


Danach reicht die Energie nur noch für eine Entspannung am See. Aber das wirkliche Highlight – das kristallklare Wasser des Sees – kann man nicht ignorieren. Abgesehen von einem See auf einer Insel vor der Ostküste Australiens kenne ich keinen See, dessen Wasser so klar ist wie die des bis zu 69 m tiefen Großen Stechlinsees.
Auf dem Weg zum See stellten wir fest, dass der Zeltplatz – der im Netz ohnehin viele schlechte Noten bekam – nicht mehr existiert. Kein Wunder, dass keiner ans Telefon ging. Mit Zelt im Kofferraum möchte man das natürlich nutzen. Doch auch am nächstgelegenen Zeltplatz – dem Naturcamp am Roofensee – geht niemand ran.
In Fürstenberg schon und da gibt es auch genug Platz und in weniger als einer viertel Stunde sind wir da.
Der Zeltplatz liegt direkt am Röblinsee und in 20 Minuten ist das Zelt aufgebaut. Es sind knapp 1,5 km bis zum Stadtzentrum. Man kommt vorbei an ziemlich vielen Ruinen, die wohl noch auf jemanden mit Phantasie warten. Die Schilder suggerieren, dass welche gefunden wurden. Auf der Suche nach einem gemütlichen Restaurant landen wir an der alten Schleuse. Zwei Radler kommen uns kurz zuvor entgegen: es hat schon geschlossen. Samstag, 20:15. Kein Kommentar.

Nicht ganz so schön in einem immerhin nett gestalten Hinterhof werden wir aber bei einem Italiener problemlos satt und der Wein ist auch gut.
Wie zu erwarten wird die Nacht anstrengend: ca. 20 m entfernt quatscht und trinkt eine Gruppe Männer im besten Alter – bis nach 2 Uhr. Und mein tolles Aerobett ist ganz schön hart.
Der Bäcker am Marktplatz hat gutes Frühstück und ist entsprechend gut besucht. Wieder zurück in Neuglobsow erwischen wir das vorletzte Zweierkajak. Wie zu erwarten ist das Ding ziemlich unbequem und passend dazu gibt es Paddel aus Holz, die etwa 3 kg wiegen dürften. Jedes.
Natürlich will ich über den Stechlinsee und dann zum Kanal, der in den Nehmitzsee führt. Hier war ich schon mehrfach, auch mit meiner Tochter. Die Natur ist einfach nur schön und ich möchte bald wieder mit meinem viel bequemeren Kajak hier her. In Neuglobsow ist es nicht so ganz einfach, mit eigenem Kajak ans Wasser zu kommen. Die gebührenpflichtigen Parkplätze sind ziemlich weit vom Wasser weg, der Rest ist Parkverbotszone.

Wie zu erwarten wird die Nacht anstrengend: ca. 20 m entfernt quatscht und trinkt eine Gruppe Männer im besten Alter – bis nach 2 Uhr. Und mein tolles Aerobett ist ganz schön hart.
Der Bäcker am Marktplatz hat gutes Frühstück und ist entsprechend gut besucht. Wieder zurück in Neuglobsow erwischen wir das vorletzte Zweierkajak. Wie zu erwarten ist das Ding ziemlich unbequem und passend dazu gibt es Paddel aus Holz, die etwa 3 kg wiegen dürften. Jedes.
Natürlich will ich über den Stechlinsee und dann zum Kanal, der in den Nehmitzsee führt. Hier war ich schon mehrfach, auch mit meiner Tochter. Die Natur ist einfach nur schön und ich möchte bald wieder mit meinem viel bequemeren Kajak hier her. In Neuglobsow ist es nicht so ganz einfach, mit eigenem Kajak ans Wasser zu kommen. Die gebührenpflichtigen Parkplätze sind ziemlich weit vom Wasser weg, der Rest ist Parkverbotszone.

Wir folgen der Empfehlung unseres Tischpartners vom Frühstück und essen Mittag in der Fischräucherei Böttcher & Sohn direkt am Stechlinsee. Sehr lecker. Dann geht es auch schon Richtung Heimat, da aber das Naturcamp Roofensee auf dem Weg liegt, schauen wir uns das noch an. Wirklich sehr naturbelassen. Viele Wohnmobile, die hier versteckt zwischen den Bäumen zu finden sind, wurden bestimmt seit 10 oder mehr Jahren nicht bewegt. Hier gibt es sicher einen harten Kern.
Mich lässt der Gedanke nicht los, dass es noch einen anderen, besseren Ort zum Einsetzen des Kajaks geben könnte. Erster Versuch auf der - eigentlich gesperrten - Straße zum Kernkraftwerk. Nach etwas Suchen finden wir die Stelle, an der wir durch den Tunnel gepaddelt sind. Aber keine Chance hier. Dichter Wald und zu steil.
Nächster Versuch am südöstlichen Zipfel des Nehmitzsees. Auch schlecht. Dann aber: am südwestlichen Zipfel des Sees sollte es gut klappen. Von hier aus kann man dann nach Neuglobsow zum Mittag und wieder zurück. Das kommt auf die Liste...
Mich lässt der Gedanke nicht los, dass es noch einen anderen, besseren Ort zum Einsetzen des Kajaks geben könnte. Erster Versuch auf der - eigentlich gesperrten - Straße zum Kernkraftwerk. Nach etwas Suchen finden wir die Stelle, an der wir durch den Tunnel gepaddelt sind. Aber keine Chance hier. Dichter Wald und zu steil.
Nächster Versuch am südöstlichen Zipfel des Nehmitzsees. Auch schlecht. Dann aber: am südwestlichen Zipfel des Sees sollte es gut klappen. Von hier aus kann man dann nach Neuglobsow zum Mittag und wieder zurück. Das kommt auf die Liste...






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