
Zwei der drei Stücke hatten wir uns schon vorher mehrfach angehört. Coplands Appalachian Spring ist recht leicht und entspannt zu genießen. John Adams Harmonielehre deutlich bombastischer und erinnert an einigen Stellen an Steve Reich oder Philip Glass. Nach dem 1. Satz fingen dann spontan einige an zu klatschen, obwohl sie es eigentlich wohl besser wussten, denn das passierte in den Werken davor nicht. Darauf drehte sich der Dirigent um und sagte: er kenne den Komponisten und der hätte nichts gegen Applaus.
Das 3. Stück, ein Konzert für Fagott von Christopher Rouse, der dieses Jahr gestorben ist, war da schon etwas gewöhnungsbedürftiger. Der junge Fagott-Spieler fiel neben seinem extatischen Spiel auch durch sein buntes Hemd und sein 12 Zoll iPad Pro auf, das offensichtlich seine Noten enthielt.
Auf jeden Fall war der Sound bombastisch. Bei einer Stereobreite von geschätzt 40 m hören sich sogar 200 l Lautsprecher daheim lächerlich an. Und der Saal selbst ist auch beeindruckend und hat sich wohl am Saal der Berliner Philharmonie orientiert.


Ein wirklich wirklich letztes Foto von Oper und Harbour Bridge und dann geht es ein zweites Mal über selbige die 4 km zu Fuß ins Hotel, um die Sachen zu packen, denn das war es erst mal für Sydney - und wir haben eine ganze Menge davon gesehen.
Das Treehouse, eine ziemlich lebendige Kneipe nur 50 m vom Hoteleingang entfernt haben wir bis jetzt aber zu Unrecht ignoriert. Das Abendessen war ziemlich lecker...



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