Samstag, 30. November 2019

Ab in die Mitte

Gegen 10 ging der Flug mit Virgin Australia zum Ayers Rock. Die Anfahrt vom Hotel klappte trotz Rush Hour problemlos. Nach 3 ½ h Flug über zunehmend rot/braun gefärbte Erde, immer wieder durchzogen von den Schattenlinien kleiner Berge und Flussläufe, ist im Landeanflug der große Brocken zu erkennen.
Und die Uhr muss theoretisch wieder 1 ½ h zurück gestellt werden - aber das machen die Uhren heute ja allein.




Beim Ausstieg aus dem Flugzeug war sofort klar: hier weht ein anderer, heißerer Wind. Der Nissan Qashqai wartete schon und ich war nicht sicher, wie ich mit dem Linksverkehr klar kommen würde - das letzte Mal liegt 17 Jahre zurück. Aber es war kein Problem - außer dass bei jedem Blinken der Scheibenwischer anging. Na, das klappt noch - und dann geht es in Deutschland für ein paar Tage genau so los...
Statt im Hotel einzuchecken sind wir gleich erst mal zum Ayers Rock gefahren, sind nur etwa 15 km. Der „Sunset View“ ist jetzt, gegen 14 Uhr recht verwaist - eine gute Chance, die Drohne auszuprobieren.
Etwas weiter, am Start des Male Weges erkennt man noch, wo früher der Aufstieg möglich war. 1995 bin ich da noch hoch. Seit kurzem ist es verboten und auch die Sicherheitskette wurde abgebaut.




Nach einer kompletten Runde um den Felsen und einem kurzen Halt am Start des Kunya Walk geht es erst einmal in das „Lost Camel Hotel“ ins Yulara Resort. Da gibt es eine ganze Reihe Unterkunftsmöglichkeiten vom einfachen Zelt über Vans (hatte ich damals), Hotels mit Mehrbettzimmern bis zur Luxusvariante - haben wir dieses Mal. Na, am unteren Ende. Dazu später mehr.



Und nach einem kurzen Bad im Pool sind dann auch 40 Grad erträglich, bevor es dann noch mal zum Felsen geht.
Dieses Mal ist kaum ein freier Platz am Aussichtspunkt zu finden. Aber Wind und Wolken verhageln etwas den ja sonst immer malerisch beworbenen Blick auf den Uluru. Trotzdem schön.
Den Test eines Rinderschnitzels im Bough House Restaurant hätte ich mir aber vielleicht sparen können, denn das war nicht wirklich lecker.

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