Man trifft sich hier nicht nur zum Sonnenuntergang, sondern auch zum Sonnenaufgang. Natürlich an einem anderen Ort. Und der Aufgang ist derzeit ca. 5:42. Also heute ohne Frühstück. Und da ist es schon voll. Obwohl verboten, bin ich sicher: hier haben viele im Park übernachtet, denn der öffnet erst um 5:30. (Parkgebühr übrigens 25 $ pP für 3 Tage). Das Wetter ist wieder nicht perfekt und ziemlich windig, aber immer noch gilt: trotzdem schön.

Ich erinnere mich nicht mehr, ob ich damals einmal komplett um den Uluru herum gewandert bin. Eher nicht. Dieses Mal hätte ich es gern getan, aber die 2 h sind irgendwie nicht mehr drin Wir wandern nur ein paar hundert Meter, aber schon da sieht man die unglaublich interessanten Formationen, die der Felsen bietet.

Nach ein paar Tests mit der Drohne und einem ausgiebigen Frühstück im Sails of the Desert geht es dann wirklich los auf die weite Tour nach Coober Pedy. Ich war nicht sicher, ob man nicht noch einen Zwischenstopp einlegen sollte, aber keine der kommenden Stationen war wirklich einladend. Zunächst aber ein kurzer Halt fürs Foto vom Mount Connor. Hatte ich damals vergessen. Aber ich habe mich schon damals gefragt, warum niemand diesen tollen Tafelberg touristisch ausschlachtet - bietet sich doch an. Und der Sand, durch den man zum Lookout muss, ist wirklich so rot.


Am Erlunda Road House nach ca. 250 km trifft der Lasseter Highway auf den Stuart Highway. Links geht es nach Alice Springs, rechts nach Adelaide. Links hatte ich damals, jetzt geht es rechts lang. Nicht ohne vorher noch zu tanken, einen Kaffee zu bestellen und die Emus zu ärgern.

Den nächsten Kaffee gibt es nach weiteren ca. 250 km in Maria, wo auch getankt wird, es aber keine Emus gibt. Und auch sonst nicht viel.
Aber wir haben die Grenze vom Northern Territory zu South Australia überschritten. Mussten auch alle Früchte und das Gemüse entsorgen. Da sich unsere Uhren umstellen merken wir: es ist schon wieder eine andere Zeitzone und die Ankunft wird eine Stunde später als gedacht sein.

Noch mal gut 250 km und wir landen im Underground Motel in Coober Pedy. Schon viele Kilometer vorher türmen sich unzählige Sandhügel auf und der Zugang dazu ist verboten. Jeder steckt hier offensichtlich seine potentielle Opalquelle sicher ab.
Mike vom Underground Motel erzählst uns noch, was es sich anzuschauen lohnt und wo wir essen gehen sollten - das Coober Pedy Outback Bar & Grill war aber kein so toller Tipp - und dann schlafen wir heute in einer in den Berg gehauenen Höhle.





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