
Auf den knapp 300 km bis Adelaide passiert nicht viel. Irgendwann ist in der Ferne die Silhouette der Flinders Range Bergkette auszumachen und die Landschaft wird immer mehr „bearbeitet“. Die rote Erde ist nun gänzlich verschwunden.
Ach ja, auf dem Stuart Highway sieht man am Straßenrand wirklich alle 100 - 500 m irgendwelche Kadaver - meist Kängurus, aber auch Pferde - in allen möglichen Stadien der Verwesung. Von blutig bis zum furztrockenen Knochen. Da wird einem schon mulmig, auch wenn man weiß, dass das meist nur nachts passiert.

Das frisch gebuchte Hotel in Glenelg, Mosely Beach, liegt fast direkt am Strand, etwas südlich vom Flughafen, an dem wir morgen unsere Autos wechseln wollen. Sehr schön: es fährt eine Tram in ca. 25 Minuten direkt ins Zentrum und wir können das Auto stehen lassen.
Es gibt eine nette Marina, wo man nachmittags aber fast niemanden sieht. Aber wir bekommen eine leckere Zwischenmahlzeit.


Adelaide ist künstlich angelegt. Das Stadtzentrum ist umgeben von mehreren Parks. Maßgeblich verantwortlich dafür war ein Herr Light, dem man dafür auch eine Statue widmete, die vor ein paar Jahren umziehen musste. Auf dem Fluss sind neben Ruderbooten auch Kajaks zu sehen. Na gut, beim nächsten Mal.

Eine der Sehenswürdigkeiten ist die „Beehive Corner“, die ich offensichtlich damals auch fotografiert habe. Hier mal ein Vergleich nach 25 Jahren (02/1995 vs. 12/2019).
Sogar die Lichtverhältnisse stimmen halbwegs.
Beim Abendessen im SheShells gibt es King George Whiting und Silver Whiting - leckeren lokalen Fisch.
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