Montag, 16. Dezember 2019

Platypus, Echidna und Grindelwald.

Gegen 23 Uhr hatten wir das Wrack dicht gemacht und in der Nacht regnete es in Bridport. Als wir die Vorhänge aufzogen war es 9 Uhr! Das muss an der Meeresluft und am Rauschen des knapp 20 m entfernten Wassers gelegen haben.
Es regnete noch immer und unser Ziel heute war der Beauty Pont in Beaconsfield. Hier gibt es 3 Attraktionen: eine alte Mine, ein Seepferdchen-Aquarium und ein Haus mit Schnabeltieren und Echidnas. Ersteres hatten wir und Seepferdchen gibt es in Deutschland.
Ja, das was wir auf Kangoroo Island gesehen und auf fotografiert haben war kein Igel. Wie wir lernten sind Platypus (Schnabeltier) und Echidna verwand und die einzigen ihrer Art, sogenannte Monotremes. Die Echidna hat noch einen ähnlich aussehenden Vetter in Papua Neuguinea. Aber das war’s. Was macht die beiden so einzigartig? Es sind Säugetiere (haben Fell und säugen ihre Jungen), die aber Eier legen. Beim Schnabeltier kommt noch dazu, dass es einen Schnabel hat. Echt kurios. Live hatte ich das noch nie gesehen. Hier werden einige von Ihnen in verschiedenen Tanks gehalten. Scheint ihnen gut zu bekommen, denn sie werden deutlich älter als in der freien Natur. Die Männchen haben sogar einen giftigen Stachel, der Artgenossen, Katzen und Hunde erlegt und Menschen zumindest Schmerzen bereitet, zwischen wochen- bis lebenslang. Kein Gegengift. Echt interessant und noch recht wenig erforscht. Die Echidnas hingegen haben wir selbst an der Straße öfters gesehen. Alle 3 Monate erneuern sich ihre Stacheln, aber sel
bst wenn man einen findet sollte man ihn nicht einstecken: 10000 A$ Strafe für jeden Stachel mit dem man erwischt wird. 





Eigentlich wollten wir dann weiter in den Narawntapu Nationalpark, um Wombats zu sehen. Auf Nachfrage riet man uns aber ab: Schotterpiste für Allrad. Wir entschieden uns dann doch, nach Launceston zu fahren und ein Hotel zu nehmen. Auf dem Weg dahin gab es einen kurzen Halt im Schweizer Dorf „Grindelwald“. Echt jetzt. Irgend jemand kam auf die Idee, hier ein Shopping Center im Schweizer Stil auf zumachen.
In Launceston angekommen schlug unser Versuch, an zwei der ausgewiesenen Westpac ATM Geld zu bekommen, gnadenlos fehl. Dafür schmeckten die Tandori Chicken beim Inder ziemlich gut.




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