Irgendwie sehen die kleinen Orte, durch die wir kommen, schon etwas anders aus.
In Karlsbad selbst sind viele Straßen für PKW gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Bevor es einen noch teureren Strafzettel gibt gehen wir lieber auf einen offiziellen Parkplatz für 10€.
Karlsbad ist ja vor allem als Kurort mit vielen Heilquellen bekannt. Überall in der Stadt sieht man die fast immer sehr schön gestalteten „Entnahmestellen“

Auf dem Weg zu einer der bei Wikipedia benannten Attraktionen - dem House of Wax, das in einer Kirche seinen Platz gefunden hat - begegnen wir Karl Marx - wer hätte das gedacht.
Auch ungewohnt: vor einigen Restaurants finden sich Auslagen, in denen einfach Bier- und Schnapsflaschen mit passenden Gläsern ausgestellt sind. Hm.

Das Highlight ist aber ein Plakat, dass auf ein „Bierbad“ hinweist, noch dazu mit 4 jungen Damen in einem Bierbottig. Hier muss ich noch mal hin!
Eine weitere Attraktion ist der 562 m hoch gelegene Dianaturm und das gleich daneben liegende Schmetterlingsmuseum, immerhin auch 200 Höhenmeter.
Die Idee hatten andere aber auch: es ist ziemlich voll hier und die Tatsache, dass hier niemand mit Maske rumläuft fühlt sich nicht gut and. Wir überspringen den Fahrstuhl zum Turm (Treppen gibt es nicht) und nehmen nur widerwillig die Kabelbahn runter in die Stadt.
Zurück geht es auf einem anderen Weg durch schöne Wälder und nur wenige, kleine Orte.


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