Das nach einigen Telefonaten im Kleinzerlang gefundene Hotel bot sich für eine interessante 2-Tagestour an. Und die begann in Wesenberg an der Einsatzstelle direkt an der Kanumühle.
Nach weniger als 1 km waren wir in der Schleuse Wesenberg und noch mal so weit bis zum Abzweig der Schwanenhavel. Der hier naturbelassene Fluss mit den vielen quer liegenden Bäumen und engen Kurven erinnert an den Wilden Rhin bei Rheinsberg - allerdings ohne Strömung. Stellenweise ist es schmaler als eine Paddellänge, so dass man diese besser teilt und kurz vor dem Plätlinsee, in den sie einmündet wird es auch so flach, dass man selbst mit unserem Kajak gut 100m schieben muss.


Bevor wir das Boot dann nach dem See in Wustrow ca. 350 m umtragen müssen, stärken wir uns erst einmal in einem der drei Restaurants, denn wir haben gelernt: man sollte essen und trinken, wann immer es etwas gibt. Der kleine See nach dem Einsetzen ist fast vollständig mit Seerosen bedeckt und nach dem Überqueren des Klenzsees gibt es im Gobenowsee hinter Seewalde erst einmal einen Badestopp. Hier und auch im südlich abgehenden Kanal „Dollbek“ waren wir schon letztes Jahr einmal.

Da wir dann doch noch keinen Appetit auf Kaffee haben geht es dann ohne Stopp durch die Schleuse Canow und direkt in Hotel. Dessen aktueller Eigner - ein vielleicht Endvierziger Grieche der kaum Deutsch spricht, lässt den Laden gerade von seinem 20 jährigen Neffen managen. Bevor wir das am späten Abend bei einer gemeinsamen Flasche Rotwein herausfinden, haben wir aber wieder einmal ein Essensproblem.
- Restaurant (unser Hotel) - geschlossen
- Restaurant „Hühnerhof“ - geschlossene Gesellschaft
- Restaurant „Marina Wolfsbruch“ (ca. 1,5 km) - nur für Hausgäste
- Restaurant „Boot und Meer“ - voll und nix zu essen

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