Und wegen schlechten Wetters musste die Tour auch dieses Jahr verschoben werden. Da ich die Jungs letztes Jahr erst in die falsche Richtung und dann mich selbst auf einen Beton-Poller geführt habe, fand ich es besser, die Tour vorab mal auszuprobieren. Ein Freund und Kollege hat mich da gern unterstützt.
Mit dem RE geht es gegen 9:30 von Falkensee nach Neuruppin. Wettervorhersage optimal. Fast.
Nach einer knappen Stunde sind wir in Neuruppin. Kurz vor dem Halt ein Blick auf die Fontane-Therme. Wehmut kommt auf. Hier habe ich mehr als einen Neujahrs-Wellness-Tag und viele andere entspannte Wintertage verbracht. Liegt schon etwas zurück.
Es geht quer durch die Innenstadt über den Markt, den ich bis jetzt immer nur mit dem Auto umfahren habe. Komoot nervt, aber dann führt ein toller Radweg abseits der Straße nach Fehrbellin. Allerdings kommt der Wind so ziemlich genau aus Süden. Also ziemlich genau von vorn. Das bleibt so - und wird echt anstrengend.
Wir überqueren den Rhinkanal bei Fehrbellin - hier bin ich vor 10 Jahren schon mal gepaddelt - und kämpfen uns gegen den Wind bis zum Denkmal für die siegreiche Schlacht des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm gegen die Schweden. Das war 1675. Heute gibt es dort eine „Kleine Gold-Else“ und ein Restaurant. Aber wir erliegen nicht dem Ruf des Bieres sondern rufen in der Storchenklause in Linum an und bestellen einen Tisch.
Bis dahin sind es noch ein paar Kilometer - ohne Radweg. Dort, am Restaurant im Storchendorf Linum. müssen wir uns erst einmal in der Nase popeln und bekommen dann als Dankeschön das erste frisch gezapfte Radler seit ca. 8 Monaten - es werden noch mehr.
Gestärkt geht es dann kurz vor Flatow - endlich - ab von der Hauptstraße durch den Wald. Kurz verfahren und wenig später schlängelt sich die Straße um das Dreieck Havelland und führt dann auf der anderen Seite weiter.
So habe ich mir die Poststraße vorgestellt: fester Untergrund, quer durch den Wald - und der Wind hat hier keine große Chance. Alle paar Kilometer stehen blau-weiße Pfosten an der Straße, die noch mal bestätigen: wir sind richtig. Um in die „Saubucht“ zu kommen machen wir einen kurzen Abstecher, denn die Gaststätte liegt nicht direkt an der Poststraße. Wie im Internet angekündigt hat sie zwar nicht geöffnet, es gibt aber kalte Getränke und immerhin etwas Gegrilltes an zwei Ständen. Es ist inzwischen aber kein Geheimtipp mehr - viele sind mit Rad, Auto und Wanderstöcken hier.
So habe ich mir die Poststraße vorgestellt: fester Untergrund, quer durch den Wald - und der Wind hat hier keine große Chance. Alle paar Kilometer stehen blau-weiße Pfosten an der Straße, die noch mal bestätigen: wir sind richtig. Um in die „Saubucht“ zu kommen machen wir einen kurzen Abstecher, denn die Gaststätte liegt nicht direkt an der Poststraße. Wie im Internet angekündigt hat sie zwar nicht geöffnet, es gibt aber kalte Getränke und immerhin etwas Gegrilltes an zwei Ständen. Es ist inzwischen aber kein Geheimtipp mehr - viele sind mit Rad, Auto und Wanderstöcken hier.
Westlich von Bötzow, kurz nach dem Schild auf dem gut zu erkennen ist, dass offensichtlich auch die Meilen im Laufe der Jahrhunderte einer erheblichen Inflation erlagen, endet die Poststraße wohl offiziell. Der Versuch, noch weiter östlich zu kommen endet dann auf einem sandigen Weg, der letztendlich entlang der Bahnstrecke führt, wo uns die Bahn Vormittag kutschierte
Aber dann sind wir schon in Schönwalde und von dort führt ja der perfekte Radweg nach Hause.
Es werden etwa 70 km und wir sind beide ziemlich breit. Wenn der Wind am Samstag ebenso steht, müssen wir uns etwas einfallen lassen …
Aber dann sind wir schon in Schönwalde und von dort führt ja der perfekte Radweg nach Hause.
Es werden etwa 70 km und wir sind beide ziemlich breit. Wenn der Wind am Samstag ebenso steht, müssen wir uns etwas einfallen lassen …







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