Sonntag, 12. September 2021

Es lebe die Spritzdecke

Nachdem wir tags zuvor die Situation gecheckt hatten, ging es heute los. Das Wetter war nicht optimal, aber immerhin kein Regen und Westwind - deshalb ging es von Prerow nach Zingst und nicht umgekehrt.  Das Auto auf dem ersten Parkplatz in Prerow abgestellt und dann auch gleich eingesetzt in den Prerower Strom. Dieser zieht sich ca. 9 km bis in den Bodstedter Bodden. An der engsten Stelle reicht er bis auf weniger als 150m an die Ostsee heran.  Wir drehen noch eine Ehrenrunde im Hafen von Prerow und paddeln dann entspannt Richtung Zingst. Vor einer Insel, dem Schmidtbülten, biegen wir an einer gelben Tonne links ab, und erreichen den Bodden - und dann wird es haarig. Die Wellen kommen von rechts (besser wohl steuerbord) und ohne die Spritzdecke wäre das Kajak wohl wieder gut gefüllt - wie letztes Jahr an der Müritz. 



Etwas im Zickzack fahren wir durch die geöffnete Meiningenbrücke. Gut, dass die Schiffe schon alle durch sind. Zwischen dem Zingst und der Insel Großer Kirr ist es ziemlich flach. Immer wieder erreicht man bei Paddeln den Boden. Wir müssen aber nicht schieben, drehen eine weitere Ehrenrunde im Hafen Zingst und setzen problemlos an der tags zuvor ausgewählten Stelle zum Aussetzen aus. Statt komplett zu Fuß zum Auto zu laufen, schnappte ich mir dann doch ein Leihrad. 



Noch ein wenig am Strand relaxen, bevor es zum Kaffee zu einem Studienfreund geht und das Abendessen gibt es dann nicht wie geplant in Bodstedt am Hafen - da ist es zu voll - sondern in etwas größeren Besetzung beim ebenfalls gut gefüllten Griechen in Tannenheim. 


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