Mittwoch, 20. Oktober 2021

Auf in den Nationalpark Las Batuecas - Sierra de Francia

Die Nacht war relativ frisch und wir wollten jetzt mal der Sache auf den Grund gehen, warum das Wasser nicht warm wird und die Heizung nicht heizt. Am Schalter ging nach kurzer Zeit eine LED an und blinkte. Mir fiel ein, im Video gesehen zu haben, dass der Fenstersensor geschlossen sein sollte - was bei geschlossenem Fenster immer der Fall sein sollte. War es aber nicht, doch der gefaltete Stadtplan von Salamanca half.
Nach erneutem Einschalten begann auch kurz darauf ein Lüfter zu starten - um gleich danach wieder auszugehen. Es blinkte wieder, aber anders. 9 Mal. Ein Code? Ok, ich rief Indie an. Ja, es ist ein Code. Zu wenig Gasdruck. Ok, könnte sein. Die eine Gasflasche war ja laut José nicht mehr voll. Flasche gewechselt. Hurra! Es kommt warme Luft aus dem Auslässen.
Aber nur kurz. Dann blinkt es wieder 9 Mal. Offensichtlich war die Flasche ebenso leer und statt einer vollen haben wir zwei nur zu weniger als einem Viertel gefüllten. 😐



Der Weg von Salamanca nach Süden ist unspektakulär und nach weniger als 1,5 h sind wir am Eingang des Nationalparks. Da soll es 4 Zeltplatze geben. 
  • Der erste (Sierra de Francia): geschlossen. Macht auch keinen guten Eindruck. 
  • Der zweite (Al-Bereka) besteht vorwiegend aus Bungalows, hat aber auch Stellplätze: geschlossen.
  • Der dritte bei Nueva Francia liegt so versteckt hinter engen Straßen, dass wir das aufgeben. 
  • Wieder zurück nach El Cabaco: ebenfalls geschlossen. 
Frust kommt auf. Wir fahren nach La Alberca und entscheiden, auf dem großen Parkplatz zu übernachten. Da stehen schon einige Camper.
Das Städtchen ist sehr nett. Leichtes Schwarzwaldgefühl. Nicht so geputzt natürlich. Aber laut Karte ca. 16 Restaurants auf kleiner Fläche.
Und Humor haben sie - sich einfach so auf Hemingway zu beziehen. 
Und Schinken an der Decke en massé.





Nach einem kurzen Bier geht es auf eine kleine Wanderung zum Stausee, der La Alberca wohl als Wasserreserve dient. Sieht nicht gut aus.
Besser schon der Blick auf den Peña de Francia, dessen Besteigung für morgen ansteht. Und dann gleich noch weiter zum Mirador den Portillo.



Beim Restaurant fürs Abendessen landen wir beim Hotel Doña Teresa. Die Karte draußen sieht gut aus und ich freue mich auf das Rinderfilet. Das Hotel ist echt nobel, startet erst Punkt 8 - und wir sind die ersten. Nur drinnen gibt es leider kein Rinderfilet. Nur Entrecôte und Kabeljau. Beides nett gemacht, aber nicht so lecker wie gehofft


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen